OTTO Immobilien vermittelte zwei Zinshäuser in Wien, welche zuvor Teil des Bestands der Generali Versicherung waren. Die Transaktionen umfassten Liegenschaften in der Praterstraße 66 im 2. Bezirk und in der Löwengasse 47a im 3. Bezirk. Die Vermarktung erfolgte in einem co-exklusiven Mandat in Zusammenarbeit mit CBRE. Diese Verkäufe schließen die vollständige Platzierung eines umfangreicheren Zinshausportfolios der Generali ab.
Die Veräußerungen unterstreichen die anhaltende Nachfrage nach hochwertigen Zinshäusern in bevorzugten Wiener Lagen. Ein primäres Kriterium bei der Bewertung solcher Objekte stellt die überzeugende Objektqualität dar, welche die Attraktivität für Investoren maßgeblich beeinflusst.
Objekte und Käuferstrukturen
Das Zinshaus in der Praterstraße 66, in unmittelbarer Nähe zum Nestroyplatz gelegen, wurde an ein österreichisches Family Office veräußert. Der Erwerber beabsichtigt, die Liegenschaft langfristig in seinem Bestand zu halten und somit eine dauerhafte Wertanlage zu sichern.
Die Liegenschaft in der Löwengasse 47a, bekannt als Palais des Beaux Arts, wurde von einem Joint Venture bestehend aus zwei Zinshausentwicklern erworben. Dieses Konsortium plant eine Revitalisierung des Palais, welches charakteristische Stilelemente des Späthistorismus und Jugendstils aufweist. Die geplante Entwicklung zielt darauf ab, den historischen Wert der Immobilie zu bewahren und gleichzeitig eine moderne Nutzung zu ermöglichen.
Markteinschätzung und Prozess
Das Investment-Vermarktungsteam von OTTO Immobilien, bestehend aus Lukas Tröthandl, Georg Kretschmer, Michael Walter und Philipp Maisel, war maßgeblich an den Transaktionen beteiligt. Philipp Maisel, Leiter Investment bei OTTO Immobilien, äußerte sich zur erfolgreichen Abwicklung: Die Platzierung des Zinshausportfolios erfolgte im Rahmen eines strukturierten Verkaufsprozesses. Die erzielten Kaufpreise bestätigen die weiterhin gute Funktionsweise des Wiener Gründerzeitmarktes. Er betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Besonders gefragt bleiben Objekte in etablierten Wohnlagen, bei denen die Qualität der Bausubstanz, das Entwicklungspotenzial und die Aussicht auf langfristige Wertstabilität in optimaler Weise zusammentreffen. Diese Kriterien sind entscheidend für die aktuelle Bewertung und die zukünftige Performance von Zinshausinvestitionen in Wien.




