Die Eurofund Group, spezialisiert auf Investment, Entwicklung und Immobilienmanagement, hat eine Analyse zur Transformation des Rhein-Ruhr Zentrums (RRZ) in Mülheim an der Ruhr vorgelegt. Ein in Zusammenarbeit mit EY erstellter sozioökonomischer Bericht beleuchtet die langfristigen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen des Vorhabens. Nach der vollständigen Sanierung und Inbetriebnahme wird das modernisierte RRZ voraussichtlich eine jährliche Bruttowertschöpfung von 480 Millionen Euro für die deutsche Volkswirtschaft generieren.
Die Studie prognostiziert zudem die Unterstützung von über 7.900 Arbeitsplätzen in der Gesamtwirtschaft. Die jährlichen Steuereinnahmen, die direkt aus dem Betrieb des Zentrums resultieren, werden auf 204 Millionen Euro geschätzt. Weiterhin werden durch die Modernisierung die Barrierefreiheit innerhalb des gesamten Komplexes verbessert sowie Aufenthaltsqualitäten in den Gemeinschaftsflächen geschaffen. Damit soll die Funktion des RRZ als sozialer Treffpunkt und attraktives Ziel in der Ruhrregion gestärkt werden.
Das Projekt sieht Maßnahmen zur Optimierung der Umweltbilanz des Zentrums vor. Investitionen in Energieeffizienz und eine nachhaltige Infrastruktur unterstützen das Ziel der Klimaneutralität und sollen den Standort für zukünftige Anforderungen rüsten. Der Bericht weist zudem auf einen Multiplikatoreffekt für die regionale Wirtschaft hin: Jeder Euro, der vom RRZ oder dessen Besuchern investiert oder ausgegeben wird, soll nach Abschluss der Neuentwicklung einen Mehrwert von 3,28 Euro schaffen. In Bezug auf die Beschäftigung wird angenommen, dass jeder direkte Arbeitsplatz im Zentrum 2,67 weitere Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft generieren wird.
Regionale und europaweite Bedeutung
Olaf Ley, CEO Retail Germany bei Eurofund, stellte fest, dass die Modernisierung des Rhein-Ruhr Zentrums über die Erneuerung eines Handelsstandortes hinausgeht und einen zugänglicheren, komfortableren und nachhaltigeren Ort schaffe. Durch die Aufwertung der Gemeinschaftsflächen und die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Klimaneutralität werde in die langfristige Zukunft des Zentrums und der Gesamtregion investiert. Allein im Wirtschaftsraum Mülheim an der Ruhr wird die Betriebsphase des RRZ voraussichtlich eine jährliche Bruttowertschöpfung von 346 Millionen Euro erzeugen und über 6.200 lokale Arbeitsplätze sichern.
Das 1973 eröffnete Rhein-Ruhr Zentrum ist eine der bekanntesten Einkaufsdestinationen in Deutschland und verzeichnet jährlich mehr als vier Millionen Besucher. Im Rahmen eines umfassenden Neupositionierungs- und Modernisierungsprogramms der Eurofund Group und Signal Capital wird das Zentrum zu einem „Shopping Resort“ entwickelt, das Shopping, Gastronomie, Freizeit und Unterhaltung integriert. Die Neuentwicklung zielt auf eine deutliche Verbesserung des Besucherkomforts, der Barrierefreiheit und der Nachhaltigkeitsstandards ab, um die Rolle des RRZ als Ziel und gesellschaftlicher Treffpunkt für die Ruhrregion zu festigen.
Wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Beitrag
Die Ergebnisse für das Rhein-Ruhr Zentrum sind Bestandteil des breiteren Beitrags der Eurofund Group zur wirtschaftlichen Entwicklung und Stärkung von Gemeinschaften in Europa. Eine EY-Analyse des europäischen Portfolios der Unternehmensgruppe zeigt, dass Eurofund rund 26.000 Arbeitsplätze unterstützt und jährlich eine Bruttowertschöpfung von 1,188 Milliarden Euro generiert. Die Studie hebt auch den Multiplikatoreffekt des Unternehmens hervor: Jeder von Eurofund generierte Euro soll weitere 5,6 Euro wirtschaftlichen Mehrwert schaffen, während jeder direkte Arbeitsplatz durchschnittlich fünf weitere Arbeitsplätze in der Gesamtwirtschaft unterstützt.
Ion Saralegui, CEO der Eurofund Group, erklärte, dass das Unternehmen einen greifbaren Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Gemeinschaften leiste. Das Engagement gehe über die Schaffung von Handelsflächen hinaus und umfasse die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Stärkung lokaler Wirtschaftsräume und die Förderung der wirtschaftlichen Substanz der Regionen. Der Bericht von EY bestätige, dass jede Investition einen Multiplikatoreffekt erzeuge, der sich positiv auf Familien und Unternehmen auswirke und die Strategie für nachhaltiges Wachstum untermauere.




