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pbb finanziert Rechenzentrumsentwicklung in Rellingen bei Hamburg mit 45 Millionen Euro

Die Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb) stellt eine Entwicklungs- und Investitionsfazilität von 45 Millionen Euro für das Data Center „dataR“ in Rellingen bei Hamburg bereit, das von einem Sondervermögen der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank (HAL REIM) verwaltet wird.

pbb finanziert Rechenzentrumsentwicklung in Rellingen bei Hamburg mit 45 Millionen Euro

Die Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb) hat eine Finanzierung über 45 Millionen Euro für die Entwicklung und den Bestand des Rechenzentrums „dataR“ in Rellingen, nahe Hamburg, zugesagt. Empfänger der Entwicklungs- und Investitionsfazilität ist eine Zweckgesellschaft des Sondervermögens „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“, welches vom Real Estate Investment Management der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank (HAL REIM) verwaltet wird. Die pbb agierte bei dieser Transaktion als Arrangeur und alleiniger Kreditgeber, was ihr Engagement in nachhaltigen Infrastrukturprojekten unterstreicht und den Ausbau leistungsfähiger digitaler Infrastrukturen in Deutschland fördert.

Das in Rellingen entstehende Rechenzentrum ist als „State-of-the-Art Neubau“ konzipiert. Es verfügt über eine Whitespace-Fläche von 2.450 Quadratmetern und ist auf eine IT-Leistung von fünf Megawatt ausgelegt. Die Konzeption erfüllt hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und technische Widerstandsfähigkeit. Eine redundante Konnektivität zu den globalen Netzknoten in Amsterdam und Frankfurt am Main ist vorgesehen.

Bedeutung der Finanzierung für digitale Infrastruktur

Gerhard Meitinger, Bereichsleiter REF Germany bei der Deutschen Pfandbriefbank, hob die Relevanz von Rechenzentren für die digitale Wertschöpfungskette hervor. Er betonte, dass das Projekt in Rellingen durch ein solides Geschäftsmodell und moderne Technologie überzeugt. Wesentliche Entscheidungskriterien für die Kreditvergabe waren die hohe Ausfallsicherheit, die Professionalität des Betreibers und eine anhaltende Nachfrageentwicklung, die von staatlichen Förderungen oder Subventionen unabhängig ist. Diese Aspekte sichern stabile IT-Kapazitäten für Unternehmen und öffentliche Institutionen und tragen zur Gesamtstabilität der Infrastruktur bei.

Patrick Brinker, Head of Real Estate Investment Management bei Hauck Aufhäuser Lampe, äußerte sich erfreut über die Kooperation mit der Deutschen Pfandbriefbank. Er wies darauf hin, dass die Finanzierung von regionalen Colocation-Rechenzentren – trotz der hohen Nachfrage, des Digitalisierungsbedarfs in Deutschland, der strategisch günstigen Lage in Europa und attraktiver Renditechancen – von vielen Kreditinstituten bisher noch zögerlich gehandhabt wird. Die Gewinnung der pbb für das Projekt in Rellingen wird vor diesem Hintergrund als Erfolg gewertet.

Das Sondervermögen „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“

Das Sondervermögen „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“ ist ein nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung regulierter Spezial-AIF mit einem Zielvolumen von 500 Millionen Euro. Der Investmentfokus dieses Fonds liegt auf neuen oder neuwertigen Colocation-Rechenzentren, die sowohl regulatorische Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen als auch für den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) vorbereitet sind. Das Rechenzentrum in Rellingen ist speziell auf den Bedarf nach professionellen IT-Infrastrukturdienstleistungen zugeschnitten, insbesondere für Cloud-Anwendungen, datenintensive Geschäftsmodelle und kritische IT-Infrastrukturen.

  • Zielvolumen des Spezial-AIF: 500 Millionen Euro
  • Reguliert nach Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung
  • Investmentschwerpunkt: Neue oder neuwertige Colocation-Rechenzentren
  • Anforderungen an die Objekte: Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten und KI-Fähigkeit

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