Projektentwicklung··2 min

URW und E.ON forcieren Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in vier deutschen Einzelhandels- und Lifestyle-Destinationen

Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und E.ON erweitern gemeinsam die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an vier prominenten Standorten in Deutschland, um nachhaltige Mobilität für Besucher zugänglicher zu machen.

URW und E.ON forcieren Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in vier deutschen Einzelhandels- und Lifestyle-Destinationen

Unibail-Rodamco-Westfield (URW) und E.ON haben eine umfassende Initiative zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in vier prominenten deutschen Einzelhandels- und Lifestyle-Destinationen angekündigt. Betroffen sind das Westfield Hamburg-Überseequartier in Hamburg, das Westfield Centro in Oberhausen, das Westfield Ruhr Park in Bochum sowie das Paunsdorf Center in Leipzig. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, über 300 neue DC-Schnellladepunkte zu implementieren, um die Verfügbarkeit und Attraktivität nachhaltiger Mobilitätslösungen für Besucher dieser Standorte maßgeblich zu erhöhen.

Die geplante Erweiterung wird das bestehende Angebot an Ladekapazitäten um mehr als das Vierfache übertreffen. Insgesamt werden 308 neue Ladepunkte installiert, die an die spezifischen Verweildauern der Besucher angepasst werden sollen. Dies beinhaltet den Einsatz von Schnellladern mit 50 Kilowatt (kW) Ladeleistung sowie Superschnellladern mit 200 kW und 400 kW, um sowohl kurze als auch längere Aufenthalte optimal zu bedienen. Die Besucher sollen von einem zuverlässigen Ladenetzwerk, grünem Strom und der Integration in das umfangreiche Einkaufs-, Gastronomie- und Freizeitangebot profitieren.

Standorte und Zeitlicher Rahmen der Inbetriebnahme

  • Westfield Centro, Oberhausen: 100 neue Schnellladepunkte
  • Westfield Hamburg-Überseequartier, Hamburg: 48 neue Schnellladepunkte
  • Westfield Ruhr Park, Bochum: 98 neue Schnellladepunkte
  • Paunsdorf Center, Leipzig: 62 neue Schnellladepunkte

Die Inbetriebnahme der ersten Ladesäulen im Westfield Hamburg-Überseequartier ist für Ende 2026 vorgesehen. In den Standorten Westfield Centro, Westfield Ruhr Park und Paunsdorf Center wird die Implementierung der Infrastruktur ab Mitte 2027 erwartet. Diese schrittweise Einführung unterstreicht den langfristigen Charakter der Kooperation zwischen URW und E.ON Drive Infrastructure.

Jakub Albert, Head of Property Management, Purchasing and Sustainability (PMPS), Central Europe bei URW, betonte die Bedeutung dieses Projekts für die Zukunft der Mobilität und die konsequente Weiterentwicklung des unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsplans „Better Places“. Er hob die Verantwortung hervor, Rahmenbedingungen für die wachsende Elektromobilität zu schaffen und die umfassende Expertise von E.ON Drive Infrastructure als Partner bei der Förderung nachhaltiger Mobilität an den Standorten von URW zu nutzen.

Timo Sillober, CEO von E.ON Drive Infrastructure, ergänzte, dass großflächige Einkaufs- und Freizeitdestinationen wie die von URW ideale Orte für eine effiziente Schnellladeinfrastruktur darstellen, da die Verweildauer der Besucher optimal für Ladevorgänge genutzt werden kann. Eine interne Umfrage von E.ON aus dem Sommer 2025 zeigte, dass ein signifikanter Anteil von 70 Prozent der E-Autofahrer Lademöglichkeiten in Einkaufszentren erwartet. Durch die Bereitstellung von über 300 neuen Ladepunkten, ausschließlich mit Ökostrom betrieben, leisten beide Unternehmen einen konkreten Beitrag zur urbanen Mobilitätswende.

Dieser Ausbau der E-Ladeinfrastruktur ist integraler Bestandteil des unternehmensweiten Nachhaltigkeitsplans „Better Places“ von URW. Dieser Plan verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2030 konzernweit insgesamt 4.000 Ladepunkte an den URW-Standorten zu etablieren. Der „Better Places“-Plan von URW umfasst ein wissenschaftlich fundiertes Netto-Null-Emissionsziel für die Scopes 1 und 2 bis 2030 sowie für die Scopes 1, 2 und 3 bis 2050 und ist in sämtliche Entscheidungsprozesse des Unternehmens integriert, von der Projektentwicklung bis zum täglichen Betrieb und den Beziehungen zu Partnern und Gemeinden.

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