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Projektentwicklung··2 min

Richtfest für neues Behördenzentrum in Kaufbeuren

In Kaufbeuren wurde das Richtfest für ein neues Behördenzentrum gefeiert, das drei bayerische Behörden unter einem Dach vereinen und bis Mitte 2028 fertiggestellt werden soll.

Richtfest für neues Behördenzentrum in Kaufbeuren

Im Rahmen der bayerischen Heimatstrategie schreitet die Realisierung eines zentralen Behördenstandortes in Kaufbeuren, Regierungsbezirk Schwaben, voran. Das kürzlich begangene Richtfest markiert einen wesentlichen Meilenstein im Baufortschritt des Projekts. Das moderne Bürogebäude ist konzipiert, um künftig drei unterschiedliche Behördeninstitutionen zu beherbergen und eine effiziente Verwaltungsinfrastruktur zu schaffen.

Die zukünftigen Nutzer des Gebäudekomplexes umfassen die Bearbeitungsstelle Kaufbeuren der Dienststelle Augsburg des Landesamtes für Finanzen, welche das „Abrechnungszentrum Bezüge Süd“ einschließt. Des Weiteren wird die Außenstelle Kaufbeuren der Bayerischen Staatskanzlei mit ihrer Servicestelle „BayernDirekt“ in die Räumlichkeiten einziehen. Hinzu kommt das BayernLab, ein Kompetenzzentrum für digitale Wissensbildung, das der Zuständigkeit der Vermessungsverwaltung unterliegt und als offene Anlaufstelle fungieren soll.

Nachhaltiges Gebäudekonzept und architektonische Details

Bauminister Christian Bernreiter äußerte sich anlässlich des Richtfestes anerkennend über das Bauvorhaben. Er hob hervor, dass das Gebäude in einer Premiumlage von Kaufbeuren eine moderne Arbeitsumgebung mit einem klimafreundlichen Konzept vereint. Die Fassadengestaltung erfolgt anteilig in Holzbauweise, ergänzt durch die Verwendung von Recyclingbeton in bestimmten Bereichen. Ein Gründach trägt zur ökologischen Bilanz bei, während das Gesamtgebäude dem Passivhausstandard entsprechen wird. Die Energieversorgung ist zukunftsweisend: Eine Photovoltaikanlage wird Teil des Systems sein, und die vollständige Wärme- und Kälteversorgung wird klimaneutral über eine Grundwasser-Wärmepumpe realisiert. Dies wurde als Ausdruck eines Hightechgebäudes für moderne Arbeitsanforderungen bezeichnet.

Staatssekretär Martin Schöffel aus dem Finanz- und Heimatministerium betonte die erwarteten Synergieeffekte, die durch die Konsolidierung der Behördenstandorte entstehen. Er wies darauf hin, dass ein Liegenschaftsmanagement aus einer Hand sowohl eine zeit- als auch kosteneffiziente sowie wirtschaftlich vorteilhafte Lösung darstellt. Das Behördenzentrum wird etwa 115 Beschäftigte in den drei Behörden an einem zentralen Ort zusammenführen. Die Integration von Servicedienstleistern wie „BayernDirekt“ und dem Landesamt für Finanzen unter einem Dach zielt darauf ab, sowohl Bürgern als auch Mitarbeitern des Freistaates zentrale Anlaufstellen zu bieten. Durch das BayernLab soll zudem die Digitalisierung für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht und somit digitale Kompetenzen gefördert werden.

Projektzeitplan und Dank an die Beteiligten

Die Bauarbeiten für das Projekt befinden sich in einer fortgeschrittenen Phase. Die geplante Fertigstellung und Übergabe an die künftigen Nutzer ist für Mitte des Jahres 2028 vorgesehen. Bernreiter und Schöffel sprachen ihren Dank an alle am Bau Beteiligten aus. Dieser Dank richtete sich explizit an die ausführenden Firmen, Architekten und Fachplaner, die Stadt Kaufbeuren, die Regierung von Schwaben, das Staatliche Bauamt Kempten sowie an die Repräsentanten der künftigen Nutzerinstitutionen.

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