Kapitalgesellschaftsstrukturen sind zunehmend die bevorzugte Eigentumsform im britischen Buy-to-let-Sektor. Aktuellen Analysen zufolge werden bereits 45,1 % aller Buy-to-let-Immobilien im Vereinigten Königreich über solche Gesellschaften gehalten. Diese Entwicklung deutet auf einen strategischen Wandel in der Anlagestruktur privater Vermieter hin, der mutmaßlich durch steuerliche und regulatorische Rahmenbedingungen beeinflusst wird.
Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Immobilienbesitzern mit umfangreichen Portfolios. Für Vermieter, die 20 oder mehr Objekte besitzen, operieren bereits 57,6 % über eine Kapitalgesellschaft. Dies unterstreicht die Rolle dieser Struktur als dominierendes Modell für professionelle Investoren und jene, die ihr Portfolio signifikant erweitern.
Wachstum bei größeren Portfolios
Die Verlagerung hin zu Kapitalgesellschaften wird als Reaktion auf verschiedene Faktoren interpretiert, darunter Änderungen bei der Abzugsfähigkeit von Hypothekenzinsen und andere steuerliche Anpassungen, die in den letzten Jahren eingeführt wurden. Die Gründung einer Gesellschaft kann Vermietern erhebliche Vorteile bei der Steuerplanung und der Nachlassverwaltung bieten, auch wenn sie mit zusätzlichen administrativen Pflichten verbunden ist.
Die Daten belegen, dass die Attraktivität von Kapitalgesellschaften als Vehikel für Immobilieninvestitionen nicht nur bei Neueinsteigern, sondern vor allem bei erfahrenen Akteuren mit bestehenden und wachsenden Portfolios zunimmt. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen, da die regulatorischen Rahmenbedingungen weiterhin eine effiziente und steueroptimierte Strukturierung der Investitionen erfordern.
- —45,1 % der Buy-to-let-Immobilien im UK sind in Kapitalgesellschaften
- —57,6 % der Vermieter mit 20+ Objekten nutzen diese Struktur
- —Steuerliche Anreize und regulatorische Änderungen beeinflussen den Trend














