Sechs Jahre nach dem anfänglichen Projektstart hat VIVAWEST die Fertigstellung von 64 Wohneinheiten in den „Barbara Höfen“ im Ostviertel Essens bekannt gegeben. Das Bauvorhaben, welches auf dem ehemaligen Areal der Barbarakirche realisiert wurde, markiert einen Abschluss einer herausfordernden Projektentwicklung. Haluk Serhat, Geschäftsführer von VIVAWEST, kommentierte die erfolgreiche Realisierung anlässlich der Fertigstellungsfeier, zu der auch Vertreter des Bistums Essen und Projektpartner geladen waren.
Die Bauarbeiten begannen Mitte 2020 auf dem rund 5.100 Quadratmeter großen Grundstück, das zwischen Barbarakirchgang und Elisenstraße östlich des Essener Stadtzentrums liegt. Eine wesentliche Herausforderung ergab sich, als der ursprüngliche Projektentwickler, von dem VIVAWEST die schlüsselfertigen Wohnungen übernehmen sollte, nach etwa zwei Jahren Bautätigkeit Insolvenz anmelden musste. Dies führte zu einem Erwerb des Grundstücks und des Neubauprojekts durch VIVAWEST, welches die weitere Realisierung in Eigenregie fortsetzte.
Moderne Wohnlösungen und Historienbezug
Die fertiggestellten fünf Mehrfamilienhäuser umfassen drei bis vier Geschosse und bieten 64 barrierearme Wohnungen mit Grundrissen von einem bis vier Zimmern. Die Wohnflächen variieren zwischen 35 und 101 Quadratmetern, um unterschiedliche Zielgruppen wie Singles, Senioren, Paare und kleine Familien anzusprechen. Alle Gebäude werden über Fernwärme versorgt und entsprechen dem KfW 55-Standard. Eine Tiefgarage mit 61 Stellplätzen sowie fünf Außenstellplätze und 64 Fahrradstellplätze ergänzen das Angebot an Parkmöglichkeiten für die zukünftigen Mieter. Die Vermarktung der Wohnungen startete im Frühjahr; die ersten Mieter beziehen ihre Einheiten im September.
Ein besonderes Element des Quartiers ist die Integration einer rund 90 Zentimeter großen und über 100 Jahre alten Statue der Heiligen Barbara im grünen Innenhof. Diese Statue stand ursprünglich in der bis 2020 an gleicher Stelle befindlichen Barbarakirche, die zum Bistum Essen gehörte und 2014 außer Dienst gestellt sowie 2020 abgerissen wurde. Die Skulptur, welche auch von Essener Dompropst Dr. Michael Dörnemann gesegnet wurde, erinnert an die historische Bedeutung des Ortes und dient als zentraler Punkt des Mietergartens. Dr. Dörnemann äußerte seine Zufriedenheit darüber, dass auf dem ehemaligen Kirchengrundstück nun ein Zuhause für Menschen geschaffen wird.
Haluk Serhat betonte die Bedeutung der Heiligen Barbara als Schutzpatronin der Bergleute, was eine Verbindung zur Unternehmensgeschichte von VIVAWEST herstellt, die eng mit dem Bergbau verbunden ist. Diese lokale und historische Verankerung habe zur Entscheidung beigetragen, der Statue einen Ehrenplatz im neuen Quartier zu geben.
Lage und Infrastruktur
Die „Barbara Höfe“ profitieren von ihrer zentralen Lage, die eine schnelle Erreichbarkeit von Geschäften des täglichen Bedarfs ermöglicht. Eine Bushaltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe. Die Anbindung an die Autobahnen A40 und A52 ist innerhalb weniger Fahrminuten gegeben. Der Essener Hauptbahnhof und das Stadtzentrum liegen weniger als zwei Kilometer entfernt, was die Attraktivität der Lage weiter unterstreicht. Aktuell sind noch einige Wohneinheiten zur Vermietung verfügbar.




