Cureus, ein auf stationäre Pflegeimmobilien spezialisierter Bestandshalter, hat im Juli mit dem Neubau einer Seniorenresidenz in Niederkassel-Rheidt, nördlich von Bonn, begonnen. Das Vorhaben erfolgt gemäß den Festlegungen des Bebauungsplanes Nr. 158 Rh „Obstgarten“ im Jahr 2022 neu ausgewiesenen Baugebiet. Das Unternehmen agiert bei diesem Projekt selbst als Generalunternehmen.
Die Pflegeeinrichtung an der Marktstraße in 53859 Niederkassel (Nordrhein-Westfalen) wird nach Fertigstellung 112 Einzelzimmer umfassen. Der Pflegespezialist compassio wurde als künftiger Betreiber für den neuen Standort bestimmt. Dies stellt den dritten Standort für compassio in Niederkassel dar, ergänzend zu den bestehenden Residenzen in Niederkassel-Mondorf und -Lülsdorf.
Planung und Baufortschritt
Antonia Bonz, Projektleiterin bei Cureus, erläuterte den Projektverlauf. Nach dem Beginn der Erdarbeiten schließt sich der Tiefbau für das Kellergeschoss an. Ab dem Spätsommer soll der Hochbau sukzessive sichtbar werden. Dank eines etablierten Systemansatzes wird die Fertigstellung für Anfang 2028 avisiert. Während der Bauphase wird auf größtmögliche Rücksichtnahme gegenüber dem Straßenverkehr und den Anrainern geachtet, ungeachtet möglicher, jedoch üblicher, temporärer Beeinträchtigungen durch Lärm und Schmutz.
Johannes Knake, Geschäftsführer von compassio, äußerte sich zum Betreiberkonzept. Mit dem Bauanlauf beginnen parallel die Planungen für den Residenzbetrieb. Die personelle Besetzung des Startteams für den Standort Rheidt wird ebenfalls initiiert, um den Baufortschritt und die spätere Ausstattung zu begleiten. Bewerbungen für Positionen sind ab Mitte 2027 angedacht. Interessenten für einen Pflegeplatz können sich ebenfalls ab Mitte 2027 vormerken lassen. Dies soll eine frühzeitige Eröffnung nach Fertigstellung und eine qualitätsgeprüfte Einrichtung für künftige Bewohner gewährleisten.
Schaffung von Arbeitsplätzen
Am neuen Standort sollen, neben der Bereitstellung von Pflegeplätzen, auch rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Positionen werden voraussichtlich in Voll- und Teilzeit in verschiedenen Bereichen wie Pflege, Verwaltung, Haustechnik und Service angesiedelt sein. Die Schaffung dieser Arbeitsplätze wird als Beitrag zur regionalen Beschäftigung und zur Sicherung der pflegerischen Versorgung betrachtet.




