Fortschritte bei der Sanierung der Studentenstadt München: Häuser 9 und 12
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an den Häusern 9 und 12 in der Studentenstadt München wurden erhebliche Fortschritte erzielt, wobei die BayernHeim GmbH als Projektträger fungiert und der Freistaat Bayern Investitionen in Höhe von bis zu 151 Millionen Euro bereitstellt.

Die Sanierung der beiden größten Gebäude, Haus 9 und Haus 12, in der Studentenstadt im Münchner Stadtteil Freimann schreitet planmäßig voran. Die Arbeiten, welche durch die BayernHeim GmbH koordiniert werden, beinhalten eine umfassende Modernisierung und den Wiederaufbau der vormals wegen Brandschutzmängeln unbewohnbaren Häuser. Der Freistaat Bayern stellt für dieses Vorhaben ein Investitionsvolumen von bis zu 151 Millionen Euro bereit. Vertreter der bayerischen Staatsregierung, darunter Bauminister Christian Bernreiter und Wissenschaftsminister Markus Blume, haben sich vor Ort über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen informiert und besichtigten eine der zukünftigen Wohneinheiten.
Die Studentenstadt München, bestehend aus 14 Häusern, die zwischen 1961 und 1975 errichtet wurden, stellt die größte Studentensiedlung in Deutschland dar. Die Häuser 9 und 12 wurden aufgrund von Brandschutzmängeln aus dem Bestand genommen und werden seit Anfang 2024 umfassend saniert. Dabei erfolgt ein Rückbau auf den Rohbauzustand und ein anschließender Ausbau gemäß aktuellen Standards. Die Schadstoffsanierung ist in beiden Gebäuden abgeschlossen. Im Haus 12 erfolgte die Demontage der Fassade; zudem wurden dort bereits Fertigbäder eingebracht und die Montage von Betonfertigteilen an der Fassade wird vorgenommen. Die Apartments in Haus 12 sollen zudem durch die Integration der ehemaligen Balkonflächen vergrößert werden. Die Fertigstellung der 405 Apartments in Haus 12 wird für Ende 2027 erwartet, während die 620 Apartments in Haus 9 bis Ende 2028 bezugsfertig sein sollen.
Ausstattung und Mieterkonditionen
Die sanierten Einzelapartments werden mit einer Standardausstattung versehen, die ein Bett, einen Schreibtisch inklusive Stuhl, einen Schrank sowie eine Küche mit Elektrogeräten umfasst. Jede Einheit wird über ein eigenes Bad mit Dusche, WC und Waschtisch verfügen. Ergänzend zu den Einzelapartments werden in beiden Häusern Gemeinschaftsräume eingerichtet, die dem sozialen Austausch der Studierenden dienen sollen. Eine Monatskaltmiete von 300 Euro pro Apartment ist vorgesehen. Eine Belegungsbindung von 40 Jahren soll langfristig stabile Mietpreise gewährleisten.
Minister Bernreiter betonte die Notwendigkeit von bezahlbarem Wohnraum für Studierende in München. Obwohl die BayernHeim GmbH primär nicht für studentischen Wohnraum zuständig ist, engagiert sie sich in diesem Projekt zur Förderung der studentischen Wohnsituation. Wissenschaftsminister Blume hob hervor, dass Bayern als Spitzenreiter im Wohnheimbau rund 43 Prozent der bundesweit im Bau befindlichen Wohnheimplätze für Studierende realisiert. Er dankte der BayernHeim GmbH für die verlässliche Umsetzung des Projekts, das sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen liegt und als eines der größten Bauprojekte im Bereich studentisches Wohnen in Deutschland gilt.
Organisatorischer Rahmen und weitere Perspektiven
Seit dem 6. März 2025 ist die BayernHeim GmbH gemeinsam mit der Stadibau GmbH und der Siedlungswerk Nürnberg GmbH unter dem Dach der neu gegründeten Baunova Bayern GmbH vereint. Diese Dachgesellschaft bündelt Kompetenzen und nutzt Synergien der staatlichen Wohnungsbaugesellschaften. Der Baunova Bayern GmbH gehören insgesamt knapp 19.600 Wohnungen im Bestand, weitere rund 5.300 Wohnungen befinden sich im Bau. Kristina Frank, Geschäftsführerin der Baunova Bayern GmbH, unterstrich die Bedeutung der Sanierung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in zentraler Stadtlage und die Wiederbelebung der Studentenstadt.
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