Die ViennaEstate-Gruppe hat ihr Bestandsportfolio um ein historisches Zinshaus in der Schimmelgasse 7 im dritten Wiener Gemeindebezirk, Landstraße, erweitert. Dieser Erwerb unterstreicht die Strategie der Gruppe, Liegenschaften mit Entwicklungspotenzial in attraktiven Lagen zu akquirieren. Die Transaktion betrifft eine Immobilie mit einer Nutzfläche von rund 2.900 Quadratmetern, die über vierzig Einheiten und zwei separate Stiegenhäuser verfügt.
Das Gebäude besticht durch seinen charakteristischen Altbaucharakter sowie großzügige Innenhöfe. Ein wesentlicher Aspekt des Erwerbs sind die identifizierten Entwicklungsmöglichkeiten im Bestand und die Potenziale, welche aus bestehenden Leerständen resultieren. Eine Generalsanierung im Sommer 2020 stellte die historische Gründerzeitfassade originalgetreu wieder her, was den Wert und die Ästhetik des Objekts nachhaltig sichert.
Strategische Bedeutung und Lagequalität
Die Liegenschaft vereint mehrere Qualitäten, die für eine nachhaltige Bestandsentwicklung als ausschlaggebend gelten. Hierzu zählen die attraktive Lage im Herzen von Wien-Landstraße, der charismatische Gebäudebestand und die bereits erwähnten Entwicklungsmöglichkeiten. Die Schimmelgasse selbst wurde im Jahr 1862 benannt, wobei der Name auf das ehemalige historische Gasthaus „Zum Schimmel“ zurückgeht. Das Gebäude ist zudem als historischer Gedenkort verzeichnet, was seinen kulturellen Wert unterstreicht.
Der Ankauf verdeutlicht die Effizienz des integrierten Geschäftsmodells der ViennaEstate-Gruppe. Durch die enge Verzahnung der unternehmenseigenen Bereiche—von Asset Management über Hausverwaltung bis hin zu Vermarktung, Immobilienvermittlung und baulichen Maßnahmen—sollen die Potenziale des Objekts gezielt gehoben und die Immobilie langfristig im Bestand weiterentwickelt werden. Dieser Ansatz ermöglicht eine umfassende Wertschöpfung entlang der gesamten Immobilien-Wertschöpfungskette.
Mit dem jüngsten Erwerb setzt ViennaEstate ihren kontinuierlichen Kurs fort, das eigene Portfolio gezielt und nachhaltig auszubauen. Über die genaue Höhe des Kaufpreises wurde zwischen den beteiligten Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart, was im Rahmen solcher Transaktionen üblich ist.














