Marktanalyse··3 min

globale Resilienz von Städten: Berlin verbleibt in den Top 20

Eine aktuelle Analyse von Savills untersucht die Resilienz von 490 Städten weltweit und zeigt die Positionierung deutscher Metropolen sowie die Fortschritte anderer globaler Standorte auf.

globale Resilienz von Städten: Berlin verbleibt in den Top 20

Im Rahmen des Thought-Leadership-Programms „Impacts“ hat Savills die Resilienz von 490 Städten weltweit detailliert analysiert. Die Untersuchung bewertet Städte hinsichtlich ihrer Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen, basierend auf Kriterien wie Wirtschaftswachstum, die Stärke der Wissensökonomie und Technologie, Investitionen in die Infrastruktur, die Attraktivität für Immobilieninvestoren und Nutzer, die Lebensqualität sowie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Diese Faktoren bieten eine umfassende Perspektive auf die Widerstandsfähigkeit urbaner Zentren.

Unter den 100 führenden Städten des Rankings sind sieben deutsche Standorte vertreten: Berlin, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg, Stuttgart und Karlsruhe. Zusätzlich zählt die Metropolregion Rhein-Ruhr zu dieser Gruppe. Berlin positioniert sich als bestplatzierte deutsche Stadt auf Rang 18, was einem Rückgang um fünf Plätze im Vergleich zum Ranking von 2024 entspricht. Eine wesentliche Ursache für diesen Rückgang ist der signifikante Rückgang der Nettozuwanderung. Dennoch bleibt Berlin ein globaler Top-20-Standort und behält seine Spitzenposition unter den deutschen Städten. Die gleichmäßige Performance Berlins über die verschiedenen Bewertungsdimensionen hinweg deutet darauf hin, dass die Stadt primär durch das rasche Aufholen anderer Metropolen, insbesondere US-amerikanischer Technologiezentren und Städte im asiatisch-pazifischen Raum, überholt wurde, anstatt selbst an Stärke zu verlieren.

Europäische und nordamerikanische Entwicklungen

Städte in Spanien, Italien, Portugal und Griechenland, die sich im Index überwiegend im Mittelfeld bewegen, konnten seit der letzten Erhebung im Jahr 2024 eine deutliche Verbesserung ihrer Positionen verzeichnen. Im Durchschnitt ist ein Aufstieg um 36 Plätze festzustellen. Besonders hervorzuheben ist der Fortschritt spanischer Metropolen: Madrid verbesserte sich von Rang 77 auf Rang 34, Barcelona von Rang 85 auf Rang 47. Savills führt diese Entwicklung auf die robuste Wirtschaftsleistung Spaniens zurück, die durch Rekordwerte im Tourismus, eine Verlagerung hin zu einer höherwertigen Dienstleistungswirtschaft und eine Arbeitslosenquote unter dem EU-Durchschnitt gekennzeichnet ist. Zusätzlich tragen hohe Studierendenzahlen und stabile Einzelhandelsmärkte in Madrid und Barcelona zur positiven Entwicklung bei.

Auch nordamerikanische Städte zeigten eine signifikante Aufwärtsentwicklung. US-amerikanische Städte, darunter sowohl Wachstumshubs im sogenannten Sunbelt als auch technologiegetriebene Zentren, verbesserten sich im Vergleich zu 2024 im Durchschnitt um sechs Plätze. Dies ist maßgeblich auf überdurchschnittliche wirtschaftliche Wachstumsraten und die Erholung der Transaktionsvolumina im Gewerbeimmobilienmarkt zurückzuführen. Konkrete Beispiele sind San Francisco (von Rang 8 auf 5), Dallas (von 15 auf 12), Houston (von 22 auf 15), Miami (von 23 auf 17), Seattle (von 29 auf 20) und Phoenix (von 39 auf 22).

Implikationen für Investoren und Unternehmen

Paul Tostevin, Head of Savills World Research, weist darauf hin, dass an der Spitze des Index wenig Bewegung festzustellen ist. Die etablierten Wirtschaftszentren behaupten ihre Positionen, unterstützt durch Agglomerationseffekte und die fortlaufende Anpassung ihrer baulichen Infrastruktur an die Anforderungen moderner Unternehmen. Im unteren Bereich des Rankings sind hingegen dynamische Entwicklungen zu beobachten. Mittelgroße Städte, die sich schnell auf ökologische, technologische und wirtschaftliche Veränderungen einstellen konnten und spezifische Kompetenzschwerpunkte entwickelt haben, zeigen deutliche Fortschritte und gewinnen an Wachstumskraft. Für Immobilieninvestoren bietet der Index wichtige Erkenntnisse bezüglich der langfristigen Absicherung von Investitionen und dem Potenzial für zukünftiges Wachstum. Unternehmen erhalten durch die Analyse Hinweise auf Märkte mit resilienter Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen sowie einer robusten Beschäftigungsbasis.

Auf der Suche
nach einem
Immobilienmakler?

Michael Freitag — Gründer FREITAG® Immobilien
Michael Freitag
Gründer der FREITAG® Immobilien GmbH
Über 15 Jahre Erfahrung in Bayern & Umland
— FREITAG Immobilien

Ihr diskreter Partner für institutionelle Transaktionen im DACH-Raum.

Als Premium-Immobilienkanzlei mit Sitz in München begleiten wir Investoren, Family Offices, Bauträger und Bestandshalter bei Ankauf, Verkauf und Bewertung von Wohn-, Zins- und Gewerbeobjekten — vertraulich, marktnah und auf Augenhöhe.

3.600+
Gemeinden im Marktradar
48 h
Erst­einschätzung Ihres Objekts
Off-Market
Diskreter Käuferkreis
DACH
DE · AT · CH
— Vertraulicher Kontakt

Sprechen wir über Ihr Portfolio.

Ankaufsprofile, Off-Market-Opportunitäten, Bewertungen oder Projektentwicklungs-Anfragen — wir antworten persönlich innerhalb von 24 Stunden, NDA selbstverständlich.

Telefon
+49 (0) 89 158 90 140
E-Mail
E-Mail anzeigen
Sitz
München