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NHW investiert signifikant in Wohnungsbau und Klimaschutz

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Jahresüberschuss von 32,8 Millionen Euro und umfangreichen Investitionen in Neubau, Modernisierung sowie Klimaschutz erfolgreich abgeschlossen und damit ihren Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums und zur Dekarbonisierung des Bestands unterstrichen.

NHW investiert signifikant in Wohnungsbau und Klimaschutz

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) hat das Geschäftsjahr 2025 trotz des anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeldes erfolgreich abgeschlossen und einen Konzernjahresüberschuss von 32,8 Millionen Euro erzielt. Der Wohnungsbestand des Unternehmens wuchs weiter, und die Investitionen in Neubauprojekte, Modernisierungen sowie Klimaschutzmaßnahmen wurden auf hohem Niveau fortgesetzt. Diese strategische Ausrichtung dient der Bereitstellung dringend benötigten Wohnraums, der Beschleunigung der Dekarbonisierung des Bestandes und der Stärkung der regionalen Wirtschaft durch umfangreiche Auftragsvergaben.

Im Zuge der Bilanzpressekonferenz hob Kaweh Mansoori, Staatsminister und stellvertretender Ministerpräsident sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Nassauischen Heimstätte, hervor, dass bezahlbares Wohnen auch in hessischen Metropolen realisierbar ist. Die NHW biete mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 7,13 Euro pro Quadratmeter und über 4.200 neuen Wohnungen seit 2020, wovon ca. 1.500 gefördert wurden, eine stabile Grundlage der Wohnungspolitik. Er betonte, dass die NHW somit tausenden Familien, Alleinerziehenden und Menschen mit normalem Einkommen ein bezahlbares Zuhause biete und durch Investitionen von über 120 Millionen Euro, überwiegend an hessische Handwerks- und Mittelstandsbetriebe, die regionale Wirtschaft stärke.

Solide Finanzlage und Wachstum des Bestands

Die Bilanzsumme des Unternehmens erhöhte sich auf 3,56 Milliarden Euro, bei einer stabilen Eigenkapitalquote von 35,8 Prozent. Der Wohnungsbestand umfasste zum Stichtag 61.556 Wohnungen an 112 Standorten in Hessen. Die Leerstandsquote betrug lediglich 1,6 Prozent über drei Monate, während die Fluktuationsquote bei 4,8 Prozent lag. Dr. Thomas Hain, Leitender Geschäftsführer der NHW, hob hervor, dass diese Zahlen die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens auch unter schwierigen Rahmenbedingungen belegten. Dies ermögliche langfristige Investitionen und die Erfüllung des gesellschaftlichen Auftrags zur Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums, zur Quartiersentwicklung und zur energetischen Transformation der Bestände.

Hinsichtlich der Förderbedingungen entstanden im vergangenen Jahr Unsicherheiten durch Änderungen auf Bundesebene. Eine zwischenzeitliche Information, von Förderprogrammen für energetische Modernisierungen und Neubauprojekte ausgeschlossen zu sein, wurde in Teilen korrigiert; die Neubauförderung ist wieder zugänglich. Die Situation bei der Modernisierungsförderung wird jedoch kritischer bewertet, zumal Fördermittel in Höhe von rund 80 Millionen Euro bis 2030 zur Disposition stehen. Hain forderte verlässliche und langfristig planbare Förderbedingungen für alle Akteure, um die Realisierung von Klimaschutzzielen im Gebäudebestand zu gewährleisten.

Kontinuierlicher Ausbau und soziale Verantwortung

Im Geschäftsjahr 2025 stellte die NHW insgesamt 792 Wohnungen fertig, davon 568 für den eigenen Bestand und 224 im Umlaufvermögen realisierte und veräußerte Einheiten. Ein signifikanter Fokus lag auf dem Frankfurter Schönhof-Viertel, wo insgesamt etwa 2.000 Wohnungen für circa 6.000 Personen entstehen sollen, ergänzt durch eine umfassende soziale Infrastruktur mit Hybrid-Schule, Kindertagesstätten, Grünflächen und Quartiersplätzen. Weitere neue Projekte mit 193 Wohnungen wurden in Frankfurt-Niederrad und im Ludwigshöhviertel in Darmstadt initiiert. Die NHW entwickelt dabei nicht nur Wohnraum, sondern bei entsprechenden Projektgrößen auch lebenswerte Quartiere mit sozialer und ökologischer Infrastruktur.

  • Lyoner Quartier in Frankfurt mit über 600 Wohnungen.
  • Quartier Waidesgrund in Fulda mit über 150 Wohnungen.
  • Gesamtinvestitionsvolumen der Projektpipeline: 767 Millionen Euro.

Die Projektpipeline des Unternehmens umfasst aktuell 13 Vorhaben mit rund 1.800 Wohnungen. Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer für Immobilienmanagement, Projektentwicklung, Akquisition und Vertrieb, betonte, dass der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum unvermindert hoch sei und der hohe Anteil geförderter Wohnungen prioritär bleibe. Die NHW versteht bezahlbares Wohnen als einen integralen Bestandteil ihres gesellschaftlichen Auftrags und engagiert sich daher auch gezielt in den Bereichen Bildung, Inklusion und soziale Teilhabe. Dies zeigt sich unter anderem in der Unterstützung des „Deutschsommers“ für Kinder mit Sprachförderbedarf aus NHW-Mieterhaushalten, in Kooperation mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, sowie in der Unterstützung der Lebenshilfen in Frankfurt und Gießen.

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