INDUSTRIA erwirbt Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ in Mannheim
Der Investmentmanager INDUSTRIA hat das im Jahr 2024 fertiggestellte Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ am Carl-Reiß-Platz 2-4 in Mannheim erworben, womit das Fondsvolumen des „Wohnen Deutschland VII“ auf rund 573 Millionen Euro ansteigt.

Die INDUSTRIA, ein Investmentmanager mit Sitz in Frankfurt und Teil der Becken-Gruppe, hat das Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ in Mannheim erworben. Als Verkäufer agierte die alstria S.à r.l. aus Luxemburg. Die Finanzierung der Transaktion erfolgte vollständig mittels Eigenkapital.
Das Objekt, welches nach dem KfW-55-Standard im Jahr 2024 fertiggestellt wurde, umfasst eine Gesamtmietfläche von circa 5.600 Quadratmetern. Davon entfallen etwa 4.500 Quadratmeter auf Wohnflächen und circa 1.100 Quadratmeter auf Gewerbe- sowie Nebenflächen. Die Wohnflächen verteilen sich auf 65 Ein- bis Vierzimmerwohnungen, die vollständig frei finanziert und vermietet sind. Die gewerblichen Einheiten wurden an ein Café sowie an ein kombiniertes Physiotherapie-, Sport-Reha- und Trainingszentrum vermietet.
Hintergrund und Investitionsprofil
Der Ankauf erfolgte für den offenen Immobilienspezialfonds „Wohnen Deutschland VII“ von INDUSTRIA. Durch diese Akquisition erhöht sich das Fondsvolumen auf Basis der Gesamtinvestitionskosten auf rund 573 Millionen Euro. Thomas Wirtz (FRICS), Geschäftsführer der INDUSTRIA, bestätigte, dass der Fonds „Wohnen Deutschland VII“ mit diesem Erwerb vollständig investiert sei und man nun mit dem Nachfolgefonds „Industria Wohnen Deutschland VIII“ bereitstehe, um Investoren weitere Möglichkeiten im Wohnsegment anzubieten.
Der Ursprung des Objekts liegt auf dem früheren Gelände der Konzernzentrale von Bilfinger Berger. Nach deren Aufgabe hat alstria das Areal in den vergangenen Jahren neu strukturiert. Dies inkludierte die Revitalisierung des bestehenden Gebäudeensembles aus den 1950er-Jahren sowie die Ergänzung durch den Neubau „Carl Living“.
Der Standort in der Mannheimer Schwetzingerstadt/Oststadt gilt als eine der präferierten Wohnlagen der Stadt. Diese Mikrolage zeichnet sich durch eine durchgrünte Stadtvillenbebauung und die Nähe zur Innenstadt sowie zum Hauptbahnhof aus. Arnaud Ahlborn, ebenfalls Geschäftsführer der INDUSTRIA, betonte, dass das „Carl Living“ durch seine Bau- und Architekturqualität sowie seine sehr gute Mikrolage überzeuge und das Investitionsprofil des Unternehmens ideal ergänze.
Die Vermittlung des Objekts erfolgte durch Colliers im Auftrag des Verkäufers. Die rechtliche Beratung des Käufers übernahm Zenk Rechtsanwälte, während Case Real Estate für die technische Beratung zuständig war. Die rechtliche Vertretung des Verkäufers erfolgte durch trûon Rechtsanwälte. Hanns-Martin Scherer, Senior Transaction Manager der alstria Gruppe, äußerte sich zufrieden über den Transaktionsverlauf.
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