Die Hahn Gruppe hat unlängst einen REWE-Verbrauchermarkt in Oberhausen erworben. Dieses Objekt ist für einen neuen institutionellen Nahversorgungs-Individualfonds vorgesehen, dessen Auflage für Ende 2025 geplant ist. Verkäufer der Immobilie war ein deutsches Family Office. Über die Konditionen des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart, was in solchen Transaktionen üblich ist.
Für die rechtliche Begleitung der Transaktion zeichnete die Kanzlei McDermott Will & Schulte verantwortlich. Die technische Due Diligence wurde durch imtargis aus Köln durchgeführt, um die baulichen und technischen Gegebenheiten des Objekts umfassend zu prüfen. Die Vermittlung der Transaktion erfolgte durch den Immobilienmakler Brockhoff mit Sitz in Essen.
Objekt und Lage in Oberhausen-Osterfeld
Der nun erworbene REWE-Verbrauchermarkt wurde im Jahr 2017 errichtet und befindet sich auf einem Grundstück von über 2.300 Quadratmetern Größe. Die vermietbare Fläche des Marktes beträgt circa 1.900 Quadratmeter. Das Objekt ist im Zentrum des Stadtteils Osterfeld in Oberhausen situiert, einer kreisfreien Großstadt im westlichen Ruhrgebiet mit rund 214.000 Einwohnern.
Die Lage des Marktes an der Bottroper Straße gilt als hochfrequentiert, da diese zu den meistbefahrenen Straßen der Stadt zählt. Eine Haltestelle des öffentlichen Personennahverkehrs befindet sich direkt vor dem Gebäude, was die Erreichbarkeit zusätzlich begünstigt. Auch eine gute Anbindung an die Fußgängerzone des Stadtteils ist gegeben. Christoph Horbach, Vorstand der Hahn Gruppe, äußerte sich dahingehend, dass der Fonds mit dem REWE-Markt in Oberhausen einen etablierten Nahversorgungsstandort mit überzeugenden Kennzahlen erwerbe. Er betonte, dass das Objekt langfristig vermietet sei und das bestehende Portfolio um einen Standort mit hoher Kundenfrequenz und gesichertem Mietvertrag ergänze. Die Investition ziele auf qualitätsstarke Lebensmittelimmobilien mit nachhaltiger Ertragskraft ab.
Strategische Portfolioergänzung
Der Erwerb des REWE-Marktes in Oberhausen unterstreicht die strategische Ausrichtung der Hahn Gruppe, gezielt in Nahversorgungssegmente zu investieren. Diese Immobilien zeichnen sich oft durch eine hohe Frequenz und stabile Mieterträge aus, gestützt durch langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Ankermietern wie REWE. Diese Art von Akquisitionen ist maßgeblich für die Wertstabilität und das Wachstum institutioneller Immobilienfonds im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels.




