Die Deutsche Bank setzt mit der Auswahl von GFT Technologies als Transformations- und Systemintegrationspartner einen wesentlichen Meilenstein bei der Modernisierung ihrer Kernbankenplattform in der Privatkundenbank. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die bestehende Technologielandschaft zu vereinfachen, die operative Resilienz zu stärken und eine flexiblere sowie skalierbare Basis für künftiges Wachstum und Innovationen zu schaffen. Im Fokus stehen dabei die zentralen technologischen Grundlagen des Bankgeschäfts, insbesondere die Kernbankensysteme für Bank- und Kreditprodukte im Privatkundengeschäft und Wealth Management in Deutschland.
Als neue Kernbankenplattform hat sich die Deutsche Bank für Vault Core von Thought Machine entschieden. GFT, als globaler Delivery Partner von Thought Machine, wird die Deutsche Bank bei der Integration dieser neuen Plattform unterstützen. Das Unternehmen bringt hierfür umfassende Bankenexpertise, Cloud-Engineering-Kompetenz und KI-gestützte Lösungen ein, um die Umsetzung in einem stark regulierten Umfeld effizient und planbar zu gestalten. Ein integriertes Team, bestehend aus Onshore-, Nearshore- und Offshore-Standorten, soll lokale Expertise mit globalen Lieferkapazitäten verbinden.
Strategische Ausrichtung und Partnerzusammenarbeit
Yiping Li, Chief Operating Officer der Privatkundenbank der Deutschen Bank, äußerte sich dahingehend, dass die Modernisierung der Kernbankeninfrastruktur die Umsetzung der Strategie vorantreibt. Sie soll dazu beitragen, die Technologielandschaft zu vereinfachen, Komplexität zu reduzieren und eine skalierbare Grundlage für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Das übergeordnete Ziel dieser Transformation sei es, das Erlebnis für Kunden und Mitarbeitende zu verbessern und das Fundament des Geschäfts für die kommenden Jahre zu stärken.
Christian Rhino, Chief Information Officer der Privatkundenbank der Deutschen Bank, hob hervor, dass die Modernisierung der Kernbankenlandschaft eine der bedeutendsten technologischen Transformationen darstelle. Vault Core biete eine moderne, cloud-native Grundlage, die Resilienz, Skalierbarkeit und Flexibilität verbessern soll. Durch die Trennung der Produktlogik von der Infrastruktur könnten Produkte effizienter entwickelt, angepasst und bereitgestellt werden, während die Abhängigkeit von fragmentierten Altsystemen schrittweise reduziert wird.
Christopher Ortiz, Group Executive Board Member und Chief Executive Global Accounts & Offerings bei GFT Technologies, betonte, dass die Modernisierung des Kernbankensystems ein grundlegender Schritt für die technologische Transformation einer Bank sei. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank und Thought Machine trage zum Aufbau einer modernen, skalierbaren Plattform bei, die Innovation, operative Effizienz und zukünftiges Wachstum unterstützt und die technologische Grundlage zur Nutzung von KI schafft.
Langjährige Partnerschaft und Zukunftsperspektiven
Das aktuelle Projekt baut auf einer mehr als 25-jährigen Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bank und GFT auf. GFT verbindet dabei sein tiefes Verständnis der Technologieumgebung der Bank mit umfangreicher Erfahrung aus groß angelegten Transformationsprojekten im Kernbankenumfeld. Diese langjährige Expertise wird ergänzt durch die internationale Erfahrung von GFT bei der Implementierung von Thought Machine und dem Einsatz von Vault Core in modernen, cloud-nativen Bankenumgebungen.
Paul Taylor, CEO und Gründer von Thought Machine, hob hervor, dass die Deutsche Bank mit diesem Schritt ein klares Zeichen setze, wie große internationale Banken ihre Kernbankeninfrastruktur modernisieren können. Die Ablösung fragmentierter Altsysteme durch eine moderne Architektur schaffe erforderliche Echtzeitfähigkeiten, um Abläufe zu vereinfachen, die Zuverlässigkeit der Systeme zu erhöhen und das Kundenerlebnis zu verbessern. Die auf zehn Jahre angelegte Partnerschaft unterstreicht die langfristige Ausrichtung dieses Transformationsprojekts.














