a.s.r. real assets hat die Jahresergebnisse für seinen ASR Dutch Core Residential Fund für das Jahr 2025 vorgelegt. Der Wohnimmobilienfonds, der ein Volumen von 2,4 Milliarden Euro aufweist, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Das Immobilienvermögen des Fonds stieg von 2,1 Milliarden Euro Ende 2024 auf 2,4 Milliarden Euro Ende 2025. Parallel dazu erhöhte sich die Anzahl der Wohneinheiten von 6.096 auf 6.137. Die jährlichen Mieteinnahmen verzeichneten ebenfalls einen Anstieg um 13,0 Prozent von 77,2 Millionen Euro auf 87,2 Millionen Euro. Der Fonds operiert weiterhin ohne Fremdkapital.
Robbert van Dijk, Fund Director des ASR Dutch Core Residential Fund, äußerte, der Fonds habe trotz anhaltender Marktunsicherheit ein starkes Jahresergebnis erzielt. Er betonte, die Strategie, in bezahlbaren, qualitativ hochwertigen Wohnraum zu investieren, generiere attraktive Langfristergebnisse für Investoren und leiste gleichzeitig einen Beitrag zur Wohnraumversorgung der niederländischen Bevölkerung. Die Kombination aus aktivem Asset-Management und einem Fokus auf Nachhaltigkeit positioniere den Fonds gut für zukünftiges Wachstum. Im Jahr 2025 wurden rund 60 Millionen Euro an Investoren ausgeschüttet.
Performance und Portfoliozusammensetzung
Der Total Return des Fonds betrug im Jahr 2025 9,9 Prozent, wovon 7,2 Prozentpunkte auf Wertsteigerung und 2,7 Prozentpunkte auf Ausschüttung entfielen. Über einen Zehnjahreszeitraum lag der durchschnittliche Total Return bei 10,3 Prozent pro Jahr, mit einer Wertänderung von 6,9 Prozent pro Jahr und einer Ausschüttung von 3,2 Prozent pro Jahr. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 umfasste das Portfolio des Fonds 92 Immobilien mit insgesamt 6.137 Wohneinheiten und 2.874 Parkplätzen.
Die geografischen Schwerpunkte des Portfolios Ende 2025 lagen in Amsterdam mit circa 22 Prozent, gefolgt von Utrecht mit rund 14 Prozent und Den Haag mit etwa 10 Prozent. Robbert van Dijk bestätigte, dass der Fonds weiterhin offen für Anlegergelder, auch von deutschen Investoren, sei. Er hob hervor, dass der Fonds die Vorgaben an die Immobilienquote deutscher institutioneller Investoren erfüllt. Angesichts eines sich verbessernden Investment-Sentiments und der starken Fundamentaldaten des niederländischen Wohnungsmarktes sei man optimistisch für die kommenden Jahre.
Marktumfeld und Zukunftsstrategie
Die Diskussion um die Mietregulierung in den Niederlanden hat sich nach der Ankündigung einer Evaluierung des Affordable Rent Act Mitte 2024 entspannt. Dort, wo das Gesetz nicht wie vorgesehen funktioniert, sind Anpassungen vorgesehen. Aufgrund seines zugrunde liegenden Punktesystems und der hohen Qualität seines nachhaltigen Immobilienbestands ist der ASR Dutch Core Residential Fund von diesen Entwicklungen weniger betroffen. Van Dijk unterstrich, die langfristigen Fundamentaldaten des niederländischen Wohnimmobilienmarktes blieben überzeugend. Anhaltende Angebotsengpässe, eine begrenzte Neubautätigkeit und demografische Entwicklungen stützten weiterhin die Nachfrage nach Mietwohnungen und die langfristige Wertentwicklung des Fonds.
Eine Herausforderung für Investoren stellt der Zugang zu qualitativ guten Wohnobjekten dar. Van Dijk erläuterte, dass a.s.r. real assets dank seiner integrierten Wohnplattform, die einen Inhouse-Entwickler einschließt, Zugang zu einer attraktiven Pipeline von 13.000 Wohneinheiten hat. Diese Pipeline biete zahlreiche Investmentmöglichkeiten, auch für den ASR Dutch Core Residential Fund, und stärke die Wettbewerbsposition in einem Markt mit begrenztem Angebot. Der Fonds wird sich weiterhin auf den Ausbau seines bezahlbaren Wohnportfolios, die Verbesserung der Nachhaltigkeit und die Generierung attraktiver Langfristrenditen konzentrieren. Der ASR Dutch Core Residential Fund fokussiert auf Wohnimmobilien im mittelpreisigen Mietsegment in ökonomisch und demografisch starken Regionen und Städten der Niederlande.




