GEWOBA veröffentlicht Geschäftsjahr 2025: Steigerung des Jahresüberschusses und Investitionen
Die GEWOBA verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 eine Steigerung des Jahresüberschusses auf 31,6 Millionen Euro und plant die Ausschüttung eines Großteils des Bilanzgewinns an ihre Anteilseigner.

Die Vorstände der GEWOBA, Anja Passlack und Manfred Corbach, präsentierten die Geschäftszahlen für das Jahr 2025 im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz. Das Unternehmen verzeichnete dabei einen Jahresüberschuss von 31,6 Millionen Euro, was einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr (2024: 31,2 Millionen Euro) entspricht. Dies wurde trotz eines Anstiegs der Zinsaufwendungen um rund 1,8 Millionen Euro erreicht. Die Bilanzsumme erhöhte sich ebenfalls von 1.798,2 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 1.897,7 Millionen Euro im Berichtsjahr 2025.
Nach einer Zuführung von 15,82 Millionen Euro zu den Gewinnrücklagen wies die GEWOBA zum Stichtag 31. Dezember 2025 einen Bilanzgewinn von 15,82 Millionen Euro aus. Ein Betrag von 15,75 Millionen Euro ist für die Ausschüttung als Dividende an die Anteilseigner vorgesehen. Der verbleibende Rest des Bilanzgewinns wird ebenfalls den Gewinnrücklagen zugeführt, was die finanzielle Substanz des Unternehmens weiter stärkt.
Eigentümerstruktur und Mietpreisentwicklung
Die Eigentümerstruktur der GEWOBA ist durch eine Mehrheitsbeteiligung der Stadt Bremen geprägt, die 75,1 Prozent der Anteile hält. Die Sparkasse Bremen sowie die Weser-Elbe Sparkasse halten zusammen knapp ein Viertel der Unternehmensanteile. Die Unternehmensführung stellte den Jahresbericht in digitaler Form zur Verfügung, welcher unter einer spezifischen Webadresse einsehbar ist.
Die durchschnittliche Nettokaltmiete über den gesamten Bestand der GEWOBA lag zum 31. Dezember 2025 bei 6,98 Euro pro Quadratmeter. Dies stellt eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr (2024: 6,80 Euro) dar. Eine differenzierte Betrachtung der Teilmärkte zeigt unterschiedliche Entwicklungen.
- —In Bremen betrug die durchschnittliche Nettokaltmiete 7,29 Euro pro Quadratmeter (2024: 7,09 Euro).
- —In Bremerhaven lag dieser Wert bei 5,60 Euro (2024: 5,42 Euro).
- —In Oldenburg belief sich die durchschnittliche Nettokaltmiete auf 7,71 Euro pro Quadratmeter (2024: 7,65 Euro).
Anja Passlack, Vorständin der GEWOBA, erläuterte, dass die moderate Steigerung der Mieten auf Modernisierungsmaßnahmen sowie Anpassungen zurückzuführen ist, die im Einklang mit dem jeweiligen Mietspiegel vorgenommen wurden. Die Einführung des qualifizierten Mietspiegels in der Stadtgemeinde Bremen im Jahr 2024 hat sich innerhalb von zwei Jahren als substanzielle Orientierungshilfe für die Mietpreisgestaltung in einem angespannten Wohnungsmarkt etabliert.
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