Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) weist für das Geschäftsjahr 2025 einen Konzernüberschuss nach HGB von 5,6 Millionen Euro aus. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 4,6 Millionen Euro erzielt wurden, stellt dies eine Steigerung dar. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 31,4 Millionen Euro, nach 27,3 Millionen Euro im vorherigen Geschäftsjahr. Der positive Effekt aus Objektveräußerungen trug mit rund 2,4 Millionen Euro zu diesem Ergebnis bei, während im Vorjahr ein positiver Verkaufseffekt von rund 1,1 Millionen Euro registriert wurde.
Die Funds From Operations (FFO), die bereinigt um Verkaufsgewinne ausgewiesen werden, erreichten 10,8 Millionen Euro im Jahr 2025, gegenüber 10,0 Millionen Euro im Vorjahr. Dies entspricht einem FFO von 2,25 Euro je Aktie, im Vergleich zu 2,09 Euro je Aktie im vorherigen Berichtszeitraum. Basierend auf diesen Geschäftszahlen werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Anhebung der Dividende von 60 auf 63 Cent je Aktie vorschlagen. Diese Maßnahme setzt die Politik der kontinuierlichen Dividendenerhöhungen seit Firmengründung fort und markiert die elfte Anhebung in Folge. Die ordentliche Hauptversammlung ist für den 13. Juli 2026 in Berlin als hybride Veranstaltung angesetzt.
Portfoliostruktur und Ausblick für 2026
Nach Abschluss aller beurkundeten Transaktionen umfasst das Portfolio der DEFAMA 97 Einzelhandelsimmobilien mit einer Nutzfläche von rund 320.000 Quadratmetern. Die Vermietungsquote dieser Objekte liegt bei 95 Prozent. Die annualisierte Jahresnettomiete beträgt 29 Millionen Euro. Zu den Hauptmietern des Portfolios zählen diverse Handelsunternehmen im Lebensmitteleinzelhandel sowie in weiteren Fachmarktbereichen. Der vollständige Geschäftsbericht für das Jahr 2025 ist über die Investorenseite des Unternehmens abrufbar.
Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert die DEFAMA einen Konzernüberschuss nach HGB von mindestens 5 Millionen Euro und strebt einen FFO mindestens auf dem Niveau des Vorjahres an. Diese Prognose berücksichtigt die Notwendigkeit, den Wegfall von rund 1 Million Euro an FFO zu kompensieren, der sich aus der Insolvenz von Hammer Fachmarkt und dem Auszug eines B1 Baumarkts infolge der Einstellung dieser Vertriebslinie durch die REWE-Gruppe ergibt. Im Einklang mit der Unternehmenspolitik beabsichtigt die Gesellschaft, die Dividende auch für das Jahr 2026 erneut zu erhöhen.
- —Jahresüberschuss 2025: 5,6 Millionen Euro
- —FFO 2025: 10,8 Millionen Euro
- —Vorgeschlagene Dividende: 0,63 Euro je Aktie
- —Portfolio: 97 Einzelhandelsimmobilien mit 320.000 qm Nutzfläche
Das Unternehmen fokussiert sich weiterhin auf ein stabiles Wachstum im Bereich der Fachmarktzentren und rechnet mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung, auch unter Berücksichtigung externer Effekte. Die strategische Ausrichtung auf eine breite Mieterbasis und die kontinuierliche Optimierung des Immobilienbestands sind dabei zentrale Eckpfeiler der Geschäftstätigkeit.




