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Wie viele Wohnungen brauche ich für 5.000 € passives Einkommen?

Berechnet die Anzahl an Renditeimmobilien, die Sie benötigen, um Ihr monatliches Wunsch­einkommen passiv zu generieren.

Eingaben
Ergebnis
Benötigte Wohnungen13 Stk.
Eigenkapital gesamt1.040.000 €
Pro Wohnung Cashflow400 €
Realistischer Cashflow nach 10–15 Jahren Tilgung deutlich höher — gerechnet wird hier konservativ ab Jahr 1.
— Hintergrund

So funktioniert dieser Rechner

Die Ermittlung der benötigten Anzahl von Wohneinheiten zur Generierung eines spezifischen passiven Einkommens stellt eine fundamentale Fragestellung im Bereich der Immobilieninvestition dar. Dieser Rechner bietet eine methodisch fundierte Annäherung an die quantitative Dimension Ihres Investitionsziels. Er berücksichtigt maßgebliche Parameter des deutschen Immobilienmarktes, um eine präzise Einschätzung zu ermöglichen.

Funktionsweise des Rechners zur Ermittlung des passiven Immobilieneinkommens

Dieser Rechner kalkuliert die Anzahl der Wohneinheiten, die erforderlich sind, um ein monatliches passives Einkommen von 5.000 € zu erzielen. Primär wird dabei der durchschnittliche Netto-Cashflow pro Wohneinheit zugrunde gelegt. Dieser Cashflow resultiert aus der Differenz zwischen den Mieteinnahmen und den gesamten monatlichen Kosten pro Wohneinheit, welche Annuitäten (Zins und Tilgung), nicht umlegbare Betriebskosten, Instandhaltungsrücklagen sowie Verwaltungskosten umfassen. Es wird von einer konservativen Annahme bezüglich Leerstand und Mietsteigerungen ausgegangen, um die Ergebnisrobustheit zu gewährleisten.

Die Input-Parameter des Rechners umfassen den Kaufpreis einer durchschnittlichen Wohneinheit, die Höhe des eingebrachten Eigenkapitals, den Zinssatz für die Finanzierung, die anfängliche Tilgung sowie die geschätzten monatlichen Nebenkosten. Zudem wird der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Mieteinnahmen im jeweiligen regionalen Markt berücksichtigt. Eine Sensitivitätsanalyse der einzelnen Input-Größen kann aufzeigen, welche Faktoren den größten Einfluss auf das Ergebnis haben, was für die Portfolio-Strukturierung von Bedeutung ist.

Das Ergebnis ist eine Indikation für die minimale Anzahl an Wohneinheiten, die unter den gegebenen Prämissen notwendig sind. Es handelt sich um eine Modellrechnung, die individuelle Abweichungen, wie außerordentliche Instandsetzungsmaßnahmen oder unerwartete Mietausfälle, nicht vollständig abbildet. Für eine belastbare Finanzplanung ist stets eine detaillierte Objektanalyse durch einen unabhängigen Sachverständigen sowie eine individuelle Steuerberatung unerlässlich.

Praktische Anwendung und Marktrealitäten am Beispiel München

Am Beispiel des Münchner Immobilienmarktes verdeutlichen sich die spezifischen Herausforderungen zur Erreichung eines passiven Einkommens von 5.000 € monatlich. Bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von 10.000 € pro Quadratmeter für eine Bestandswohnung und einer angenommenen Wohngröße von 60 Quadratmetern ergibt sich ein Kaufpreis von 600.000 € pro Einheit. Bei einer konservativen Finanzierung mit 20% Eigenkapital und einem Zins von 3,5% sowie 2% Tilgung liegt die monatliche Annuität signifikant über den erzielbaren Mieteinnahmen von beispielsweise 20 €/m², also 1.200 € pro Monat. Die anfänglich negative Cashflow-Produktion, oft als 'Cashflow-Gap' bezeichnet, ist in hochpreisigen Märkten wie München verbreitet und erfordert eine langfristige Perspektive auf Wertsteigerung und Mietpreisanpassungen.

In Märkten mit geringeren Kaufpreisen, beispielsweise im ländlichen Bayern oder in strukturschwachen Regionen Sachsens, können die Verhältnisse zugunsten eines positiven Cashflows ausfallen. Eine 70 m² Wohnung für 150.000 € in Chemnitz mit einer Mieteinnahme von 7 €/m² (490 €) und einer Annuität von etwa 500 € (bei 10% Eigenkapital, 3,5% Zins, 2% Tilgung) generiert einen deutlich früheren positiven Cashflow. Die hierfür benötigte Anzahl an Objekten ist jedoch aufgrund der absolut geringeren Mieteinnahmen höher, während das Risiko des Leerstandes oder der Mietausfälle differenziert zu betrachten ist.

Die Strategie für den Aufbau eines Immobilienportfolios muss somit auf die jeweiligen Marktbedingungen abgestimmt sein. In A-Lagen wie München liegt der Fokus oft auf der Substanzwerterhaltung und Wertsteigerung als primärem Renditetreiber, während in B- oder C-Lagen der Cashflow im Vordergrund steht. Die Mischung aus beiden Strategien kann ein diversifiziertes Portfolio mit stabilen Erträgen und langfristigen Wertsteigerungspotenzialen ermöglichen. Die professionelle Selektion der Standorte und Objekte ist hierbei ausschlaggebend.

Hintergrund zur passiven Einkommensgenerierung durch Immobilien

Passives Einkommen aus Immobilien ist definiert als regelmäßiges Einkommen, das mit minimalem Arbeitsaufwand erzielt wird. Dies wird primär durch Mieteinnahmen realisiert. Im Gegensatz zu aktiven Einkünften erfordert das passive Einkommen nach der initialen Investition und Einrichtung der Strukturen nur noch einen überschaubaren Verwaltungs- und Instandhaltungsaufwand. Die Attraktivität dieses Einkommensstroms liegt in seiner potenziellen Stabilität und Inflationsresistenz, da Mietpreise tendenziell mit der Inflation steigen.

Die Realisierung eines positiven Cashflows ist der wesentliche Indikator für passives Einkommen aus Vermietung. Dieser wird maßgeblich durch vier Faktoren beeinflusst: den Kaufpreis der Immobilie, die Höhe der Mieteinnahmen, die Finanzierungsbedingungen (Zinssatz, Tilgung) sowie die laufenden Kosten. Eine sorgfältige Analyse dieser Parameter vor dem Erwerb ist unerlässlich, um die Rentabilität der Investition zu sichern und eine negative Cashflow-Situation zu vermeiden oder bewusst zu managen. Insbesondere in Zinsanstiegsphasen erodieren höhere Finanzierungskosten den positiven Cashflow signifikant.

Neben dem reinen Cashflow-Aspekt spielt die Wertentwicklung der Immobilie eine wichtige Rolle für die Gesamtrentabilität einer Investition. Insbesondere in Wachstumsregionen oder bei Objekten mit Entwicklungspotenzial können Wertsteigerungen einen erheblichen Beitrag zum Vermögensaufbau leisten. Diese Wertsteigerung kann bei einem späteren Verkauf realisiert werden. Die Kombination aus stabilem Cashflow und langfristiger Wertsteigerung macht Immobilien zu einer attraktiven Anlageklasse für die Generierung von passivem Einkommen und den Aufbau von Vermögen.

Glossar — die wichtigsten Fachbegriffe

Annuität
Die Summe aus dem Zins- und Tilgungsanteil einer Kreditrate, die während der Laufzeit konstant bleibt, während sich das Verhältnis von Zins zu Tilgung verschiebt.
Cashflow
Der Geldfluss, der aus den Einnahmen (Mieten) abzüglich der Ausgaben (Finanzierungskosten, Betriebskosten, Instandhaltung) einer Immobilie resultiert. Ein positiver Cashflow bedeutet Gewinn, ein negativer Verlust.
Eigenkapitalquote
Der prozentuale Anteil des eigenen Kapitals an den Gesamtkosten eines Immobilieninvestments. Eine höhere Quote reduziert das Fremdkapital und die damit verbundenen Zinslasten.
Fremdkapital
Kapital, das von Dritten, typischerweise Banken, für den Erwerb einer Immobilie zur Verfügung gestellt wird und verzinst zurückgezahlt werden muss.
Instandhaltungspauschale
Ein monatlich oder jährlich zurückgelegter Betrag, der für zukünftige Reparaturen und Sanierungen der Immobilie vorgesehen ist, um deren Wert zu erhalten.
Leerstandsrisiko
Das Risiko, dass eine vermietbare Immobilie für einen bestimmten Zeitraum keinen Mieter findet und somit keine Einnahmen generiert, während die Kosten weiterlaufen.
Netto-Mietrendite
Das Verhältnis der jährlichen Netto-Mieteinnahmen (nach Abzug aller Kosten außer Finanzierung) zum Kaufpreis der Immobilie, ausgedrückt in Prozent.
Tilgung
Der Anteil der Annuität, der zur Rückzahlung der Kreditschuld verwendet wird, wodurch die Restschuld sukzessive reduziert wird.

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