Start / Rechner / Cashflow-Rechner
Vermietung & Investment

Cashflow-Rechner

Ermitteln Sie den monatlichen Cashflow einer vermieteten Immobilie nach Kreditrate, nicht umlage­fähigem Hausgeld und Instandhaltungs­rücklage.

Eingaben
Ergebnis
Cashflow / Monat-420 €
Cashflow / Jahr-5.040 €
Vereinfachte Cashflow-Rechnung. AfA und Steuereffekte können das Ergebnis deutlich verbessern.
— Hintergrund

So funktioniert dieser Rechner

Während die Mietrendite die langfristige Wirtschaftlichkeit zeigt, beantwortet der Cashflow-Rechner die monats­scharfe Frage: Bleibt nach Abzug aller Kosten und der Kreditrate ein Plus auf dem Konto — oder muss ich monatlich Geld aus eigenen Mitteln nachschießen?

Aufbau der Cashflow-Rechnung

Auf der Einnahmen­seite steht die Kaltmiete. Auf der Ausgaben­seite stehen vier Blöcke: Kreditrate (Annuität aus Zins und Tilgung), nicht umlagefähiges Hausgeld, Instandhaltungs­rücklage und die voraussichtliche Steuerlast. Was übrig bleibt, ist der Cashflow.

In München sind viele Anlage­wohnungen auf Cashflow-Basis defizitär: Die Kreditrate frisst die Mieteinnahmen vollständig auf. Investoren akzeptieren das bewusst — sie setzen auf Tilgung als Vermögens­aufbau und auf langfristige Wertsteigerung.

Wichtig: Der bilanzielle Verlust durch AfA ist nicht identisch mit einem negativen Cashflow. Eine Immobilie kann steuerlich Verlust schreiben (gut für die Steuer­erklärung) und gleichzeitig einen positiven Cashflow erzeugen.

Cashflow als Steuerungs­größe

Achten Sie auf den Unterschied zwischen Tilgung und Kosten. Tilgung ist Kapital­aufbau — nicht Verzehr. Eine Immobilie mit minus 200 € Cashflow pro Monat, aber 800 € Tilgung pro Monat baut faktisch 600 € Vermögen monatlich auf.

Die Steuerersparnis aus Schuldzinsen, AfA, Hausgeld und Erhaltungs­aufwand kann den Cashflow deutlich verbessern. Wer mit hohem Grenzsteuersatz versteuert, sollte die Steuer­ersparnis monatlich auf das Cashflow-Konto verbuchen.

Faustregel: Eine selbsttragende Anlage­immobilie sollte ohne Tilgung mindestens cashflow­neutral sein. Mit Tilgung ist ein moderates Defizit über die ersten Jahre akzeptabel, sofern die Tilgung mindestens das doppelte beträgt.

Glossar — die wichtigsten Fachbegriffe

Cashflow
Tatsächlicher monatlicher Geldfluss — Einnahmen minus Ausgaben (inkl. Kreditrate).
Kreditrate
Monatliche Annuität aus Zins- und Tilgungs­anteil.
Hausgeld
Monatliche Vorauszahlung des WEG-Eigentümers für Bewirtschaftung des Gemeinschafts­eigentums.
Umlagefähig
Kosten, die der Vermieter über die Nebenkosten­abrechnung auf den Mieter umlegen darf.
Selbsttragende Immobilie
Immobilie, deren Mieteinnahmen alle Kosten inklusive Kreditrate decken.
AfA-Effekt
Steuerersparnis durch Abschreibung — verbessert den Cashflow nach Steuern.