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Wann bin ich durch Immobilien finanziell frei?

Berechnet, wie viele Jahre Sie noch arbeiten müssen, bis der Immobilien­cashflow Ihre Lebenshaltungs­kosten deckt.

Eingaben
Ergebnis
Cashflow-Lücke3.400 €/Mon.
Zusätzliche Wohnungen12 Stk.
Eigenkapital nötig840.000 €
Jahre bis Freiheit38,9 Jahre
Mit zunehmendem Bestand finanziert sich neuer Kauf teilweise aus dem Cashflow — Beschleunigung möglich.
— Hintergrund

So funktioniert dieser Rechner

Die finanzielle Freiheit durch Immobilieninvestitionen zu erreichen, ist ein strategisches Ziel, das eine präzise Berechnung erfordert. Unser Rechner ermittelt die voraussichtliche Jahreszahl, bis der Cashflow aus Ihren Immobilieninvestitionen Ihre monatlichen Lebenshaltungskosten vollständig deckt. Dies ermöglicht eine realistische Einschätzung des Zeitrahmens bis zur vollständigen ökonomischen Unabhängigkeit, basierend auf konkreten Finanzdaten und Marktrealitäten.

Funktionsweise des Rechners

Der Rechner basiert auf der Analyse Ihrer aktuellen finanziellen Situation und Ihrer Immobilienbestände. Zunächst werden die Gesamteinnahmen aus Mieten und Pachten addiert, abzüglich aller bewirtschaftungsrelevanten Kosten wie Instandhaltung, Verwaltung, Versicherungen und nicht auf den Mieter umlegbare Nebenkosten. Dies ergibt den Netto-Cashflow pro Monat aus Ihrem Immobilienportfolio.

Parallel dazu wird Ihr persönlicher Liquiditätsbedarf, primär Ihre monatlichen Lebenshaltungskosten, erfasst. Diese umfassen fixe Ausgaben wie Wohnen, Mobilität, Ernährung sowie variable Ausgaben für Freizeit und Konsum. Der Rechner gleicht den generierten Netto-Cashflow aus Immobilien mit diesen Kosten ab. Sollte der Cashflow die Kosten noch nicht decken, wird ein Defizit ermittelt.

Anschließend prognostiziert der Rechner anhand Ihrer geplanten weiteren Immobilienkäufe und deren erwarteten Cashflows sowie der realistischen Wertsteigerung und Mietpreisanpassung im deutschen Markt den Zeitpunkt, an dem der kumulierte Netto-Cashflow Ihre Lebenshaltungskosten übersteigt. Dabei werden marktübliche Mietsteigerungen und Erwerbskosten berücksichtigt, allerdings keine unerwarteten marktspezifischen Sondereffekte.

Praktische Anwendung und deutsche Marktrealität

In der deutschen Immobilienpraxis ist die Erzielung eines positiven Cashflows, insbesondere in Ballungsräumen wie München oder Hamburg, eine Herausforderung. Hohe Kaufpreise erfordern oft eine signifikante Eigenkapitalquote oder führen bei starker Fremdkapitalisierung zu geringeren Anfangsrenditen. Der Rechner berücksichtigt dies durch die Eingabe realistischer Kaufpreise, Mieterträge und Finanzierungskonditionen. Ein Beispiel: Eine Eigentumswohnung in München für 800.000 Euro mit 3% Bruttomietrendite generiert bei 5% Zinsen und 2% Tilgung auf eine Finanzierung von 80% des Kaufpreises zunächst einen negativen Cashflow vor Steuern.

Für eine positive Entwicklung ist die Akquisition von Objekten mit Entwicklungspotenzial oder in C-Lagen, die Mietsteigerung nach Sanierungen, und die laufende Optimierung der Bewirtschaftungskosten entscheidend. Der Rechner erlaubt die Simulation solcher Szenarien. Die Inflation und die damit einhergehende Entwertung des Geldes sowie mögliche Mietanpassungen werden in die Zukunftsprognose integriert, um eine möglichst präzise Schätzung der realen Kaufkraft des Cashflows zu ermöglichen.

Des Weiteren werden auch steuerliche Aspekte indirekt berücksichtigt, indem der Rechner von einem Brutto-Cashflow ausgeht und die persönlichen Abzüge und Freibeträge für eine exakte Nettobetrachtung manuell nachgerechnet werden müssen. Der Fokus liegt primär auf der Erreichung des Punktes, an dem der Immobilien-Cashflow die Lebenshaltungskosten abdeckt, unabhängig von der Steuerlast aus anderen Einkunftsquellen. Dies fördert eine klare Sicht auf die Cashflow-Generierung der Immobilien als eigenständiges Vermögen.

Hintergrund: Strategien zur finanziellen Freiheit durch Immobilien

Die fundamentale Strategie zur finanziellen Freiheit durch Immobilien basiert auf der systematischen Akkumulation von Objekten, die einen positiven Netto-Cashflow generieren. Dies erfordert anfänglich oft die Reinvestition von Erträgen oder die Einbringung zusätzlichen Eigenkapitals. Der Leveraged Buyout, also der Einsatz von Fremdkapital, ist dabei ein wesentliches Instrument, jedoch muss die Tragfähigkeit der Schuldendienstfähigkeit stets im Blick behalten werden.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Diversifikation des Portfolios, sowohl geografisch als auch nach Objekttypen. Dies minimiert Abhängigkeiten von einzelnen regionalen Märkten oder Segmenten. Der Erwerb verschiedener Wohnungstypen (Ein-Zimmer-Wohnungen, Familienwohnungen, Gewerbeeinheiten) in unterschiedlichen Städten kann das Risiko streuen und stabilere Erträge sichern. Der Rechner kann mehrere Objekte mit jeweils individuellen Parametern verarbeiten, um die Portfolio-Gesamtentwicklung abzubilden.

Langfristig gesehen ist die Inflationsabsicherung durch Sachwerte wie Immobilien ein Schlüsselfaktor. Mieten können an die Inflation angepasst werden, was die reale Kaufkraft des Cashflows über die Zeit sichert. Die systematische Schuldenreduktion durch Tilgung führt zudem zu einer schrittweisen Erhöhung des Eigenkapitals, senkt die Zinslast und erhöht somit den Netto-Cashflow aus dem Portfolio. Unser Rechner berücksichtigt diese Dynamiken, um eine realistische Prognose zu liefern, wann dieses Ziel erreicht sein kann.

Glossar — die wichtigsten Fachbegriffe

Finanzielle Freiheit
Ein Zustand, in dem die passiven Einkünfte einer Person (z.B. aus Immobilien, Dividenden, Zinsen) alle monatlichen Lebenshaltungskosten decken, ohne dass weitere aktive Erwerbstätigkeit notwendig ist.
Cashflow (Netto)
Die Summe der Mieteinnahmen, abzüglich aller betrieblichen und bewirtschaftungsrelevanten Kosten (inkl. Finanzierungskosten aber vor Steuern) einer Immobilie oder eines Immobilienportfolios. Ein positiver Netto-Cashflow bedeutet, dass nach Abzug aller Ausgaben Geld übrig bleibt.
Lebenshaltungskosten
Die Gesamtheit der monatlichen Ausgaben, die zur Aufrechterhaltung des persönlichen Lebensstandards notwendig sind. Dazu gehören Wohnen, Ernährung, Mobilität, Kleidung, Gesundheit und Freizeit.
Mietrendite
Verhältnis der jährlichen Netto-Mieteinnahmen zum Kaufpreis einer Immobilie. Sie ist ein Indikator für die Wirtschaftlichkeit einer Immobilieninvestition. Sie wird oft als Brutto- oder Netto-Mietrendite angegeben.
Eigenkapitalquote
Der prozentuale Anteil des eigenen Kapitals an den Gesamtkosten einer Immobilienfinanzierung. Eine höhere Eigenkapitalquote reduziert den Bedarf an Fremdkapital und damit die Zinslast.
Leverage-Effekt
Der Hebeleffekt, der durch den Einsatz von Fremdkapital entsteht. Er ermöglicht es, mit einem geringeren Eigenkapitaleinsatz höhere Gesamtrenditen zu erzielen, birgt aber auch höhere Risiken.
Diversifikation
Die Streuung von Immobilieninvestitionen über verschiedene Standorte, Objekttypen oder Marktsegmente, um das Risiko zu minimieren und die Stabilität der Erträge zu erhöhen.
Inflationsabsicherung
Der Schutz des realen Wertes von Vermögenswerten oder Einkommen gegen die Entwertung durch Inflation. Immobilien gelten durch die Anpassbarkeit von Mieten als gute Inflationsabsicherung.

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