WOHNGROUP erwirbt Grundstück in Erfurt für Neubauprojekt in der Krämpfervorstadt
Die WOHNGROUP hat ein rund 4.500 Quadratmeter großes Grundstück in der Halleschen Straße in Erfurt erworben, um dort ein Wohnprojekt mit etwa 86 Wohneinheiten zu realisieren, welches auf langfristige Vermietbarkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.

Die WOHNGROUP, ein inhabergeführtes Unternehmen mit nahezu 30 Jahren Erfahrung in der Immobilienbranche, hat ein Grundstück in der Halleschen Straße in Erfurt erworben. Das Areal umfasst etwa 4.500 Quadratmeter und befindet sich in der Krämpfervorstadt. Geplant ist die Entwicklung eines Wohnprojektes, das ungefähr 86 Wohneinheiten umfasst. Das Vorhaben zielt auf eine langfristig stabile Vermietbarkeit und eine nachhaltige Nutzung der entstehenden Immobilien ab.
Die Konzeption sieht die Realisierung von Eigentumswohnungen vor. Diese sind primär für Kapitalanleger vorgesehen, welche die Einheiten anschließend vermieten. Die Gesamtwohnfläche des Projektes wird rund 4.480 Quadratmeter betragen. Das innenstadtnahe Objekt in der Krämpfervorstadt ist als Lückenschluss innerhalb eines bestehenden Wohnquartiers konzipiert. Tobias Schallert, Geschäftsführer der WOHNGROUP, betont die anhaltende Nachfrage nach gut angebundenem Wohnraum sowie die Resilienz von Wohnkonzepten, die verschiedene Lebensphasen berücksichtigen.
Konzeption des Wohnprojekts und steuerliche Aspekte
Das Konzept beinhaltet einen Mix aus klassischen Grundrissen und einem Großteil altersgerechter Wohnungen. Durch diese Ausrichtung sollen die Anforderungen einer sich wandelnden Nachfragestruktur bedient werden. Die Ausstattung der Einheiten wird unter anderem den Einbau von Küchen umfassen. Für Kapitalanleger bietet das Projekt zusätzliche Anreize, insbesondere durch die Möglichkeit der Sonderabschreibung gemäß § 7b EStG. In Kombination mit dem angestrebten Effizienzhausstandard eröffnet diese steuerliche Förderung erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten in den ersten vier Jahren nach Fertigstellung. Dies soll Investoren eine planbare Rendite und optimierte Anfangsliquidität ermöglichen.
Das Projekt wird energetisch auf einen Effizienzstandard im Bereich KfW 40 mit zusätzlicher QNG-Zertifizierung ausgerichtet, analog zu anderen Projekten der WOHNGROUP. Damit verfolgt das Unternehmen seine strategische Linie, Neubauprojekte konsequent unter Nachhaltigkeits- und Fördergesichtspunkten zu entwickeln. Aktuell liegt für das Grundstück eine genehmigte Bauvoranfrage vor, und die Einreichung des Bauantrages ist zeitnah geplant. Details zum Vertriebsstart und zur Fertigstellung werden derzeit konkretisiert. Das Wohnkonzept befindet sich in Weiterentwicklung und wird an die Anforderungen des altersgerechten Wohnens angepasst.
Standort und Wettbewerbsumfeld
Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sollen vorrangig über § 34 Baugesetzbuch gesichert werden, um ein beschleunigtes Verfahren ohne Bebauungsplan zu nutzen. Die WOHNGROUP verzichtet bewusst auf Förderprogramme im geförderten Wohnungsbau, da die damit verbundenen Anforderungen, Bearbeitungszeiten und Unsicherheiten die Umsetzung erschweren könnten. Die Hallesche Straße 20b liegt in der Krämpfervorstadt, einer etablierten Wohnlage östlich der Erfurter Altstadt. Das Umfeld ist durch eine Mischung aus gründerzeitlicher Bebauung, neueren Wohnanlagen sowie Büro- und Dienstleistungsnutzungen gekennzeichnet. Die Anbindung ist sowohl innerstädtisch als auch überregional als vorteilhaft zu bewerten, unter anderem durch die Nähe zum Hauptbahnhof und die Anbindung an die Bundesstraßen B4 und B7.
Die funktionierende Nahversorgung, mit Einrichtungen des täglichen Bedarfs, Schulen und medizinischen Angeboten in kurzer Distanz, spricht für die Wohnnutzung. Ergänzend sind Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten im Umfeld vorhanden. Der Standort wurde zudem durch Entwicklungen wie den nahegelegenen Posthof gestärkt. Im direkten Wettbewerbsumfeld sind keine vergleichbaren Neubauprojekte in Planung oder Vermarktung, die barrierefreie und altersgerechte Wohnkonzepte mit Aufzug anbieten. Das Projekt adressiert somit eine spezifische Marktnachfrage. Das geplante Investitionsvolumen für das Projekt beläuft sich auf rund 26 Millionen Euro. Weitere Akquisitionen in Erfurt werden geprüft, da die Stadt als stabiler Markt mit verlässlicher Nachfrage und positiver Wertentwicklung wahrgenommen wird.
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