Projektentwicklung··2 min

Bebauungsplan für Bürogebäude am Starnberger Flügelbahnhof in München verabschiedet

Im Zuge der Neugestaltung des Hauptbahnhofs München hat der Stadtrat den Bebauungsplan für ein neues Bürogebäude am Starnberger Flügelbahnhof mit Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungen beschlossen.

Bebauungsplan für Bürogebäude am Starnberger Flügelbahnhof in München verabschiedet

Die Deutsche Bahn AG verfolgt das Ziel, den Hauptbahnhof München zu einer zentralen Mobilitätsdrehscheibe zu entwickeln. Diese Transformation hat zum Zweck, den Anforderungen an ein modernes und effizientes Nah- und Fernverkehrsangebot gerecht zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Entwicklung ist die Errichtung eines neuen Bürogebäudes anstelle des bisherigen Starnberger Flügelbahnhofs. Dieses Vorhaben inkludiert Flächen für Gastronomie, Einzelhandel und weitere Dienstleistungen.

Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats hat in seiner jüngsten Sitzung den dafür notwendigen vorhabenbezogenen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2002a formal verabschiedet. Diese Entscheidung bildet die rechtliche Grundlage für die Realisierung des Bauprojekts, welches die Attraktivität und Funktionalität des Bahnhofsareals signifikant steigern soll. Die Planung sieht eine umfassende Integration in die bestehende Infrastruktur vor, um eine nahtlose Anbindung zu gewährleisten.

Architektonisches Konzept und Nutzung

Die Entwurfsplanung für das neue Bürogebäude wurde im Auftrag der Deutschen Bahn AG vom Architekturbüro Auer Weber Assoziierte GmbH aus München erarbeitet. Das Konzept sieht entlang der Arnulfstraße ein fünfgeschossiges Bürogebäude vor. Dieses wird durch einen markanten Hochpunkt mit insgesamt 17 Geschossen ergänzt, der sich direkt an der neuen Gleishalle befinden wird. Diese vertikale Akzentuierung hebt das Gebäude stadträumlich hervor und schafft eine neue Landmarke im Umfeld des Hauptbahnhofs.

Im 16. Stockwerk des Hochpunktes ist eine allgemein zugängliche Gastronomiefläche vorgesehen, welche den Nutzern und Besuchern einen Panoramablick über die Stadt bieten soll. Diese öffentliche Nutzung unterstreicht den Anspruch, das Gebäude über seine primäre Bürofunktion hinaus als Anlaufpunkt für die Öffentlichkeit zu etablieren. Ergänzend zur oberirdischen Gebäudestruktur sind infrastrukturelle Einrichtungen geplant.

  • 121 Tiefgaragenparkplätze zur Entlastung des oberirdischen Verkehrs
  • 160 Fahrradabstellplätze, die die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Mobilitätsformen reflektieren

Das Gesamtprojekt signalisiert eine umfassende Modernisierung und Verdichtung des Areals, die sich in die städtebaulichen Entwicklungsziele der Landeshauptstadt München einfügt. Es wird erwartet, dass das neue Gebäude positive Effekte auf die Belebung des Stadtteils und die wirtschaftliche Entwicklung der Region ausüben wird.

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