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Instone Group: Solide operative Performance im ersten Halbjahr 2026

Die Instone Real Estate Group SE verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 eine stabile Geschäftsentwicklung, gekennzeichnet durch eine erhöhte Nachfrage von privaten und institutionellen Investoren trotz geopolitischer Unsicherheiten.

KI-generiertInstone Group: Solide operative Performance im ersten Halbjahr 2026 – KI-generiertes Symbolbild
Instone Group: Solide operative Performance im ersten Halbjahr 2026. Symbolbild – mit künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt. Das Bild zeigt keine real existierende Immobilie, Person oder Situation und ist kein dokumentarisches Foto. Kennzeichnung gemäß Art. 50 Abs. 4 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO/AI Act). Mehr zur KI-Transparenz.

Die Instone Real Estate Group SE hat im ersten Halbjahr 2026 eine solide Geschäftsentwicklung realisiert. Dies geschah in einem gesamtwirtschaftlichen Umfeld, welches von geopolitischen Belastungsfaktoren gekennzeichnet war. Trotz eines gestiegenen Interesses privater und institutioneller Investoren sowie eines erhöhten Verkaufsvolumens wurde eine stärkere Erholung der Nachfrage, insbesondere seitens privater Anleger, durch die anhaltenden Unsicherheiten gedämpft.

Das institutionelle Geschäft verzeichnet eine positive Entwicklung, welche auf das Produktangebot der Instone Group, einschließlich eines hohen Anteils geförderter Wohnungen, zurückzuführen ist. Aktuell befinden sich Transaktionen im Gesamtvolumen von rund 150 Millionen Euro in fortgeschrittenen Verhandlungen. Eine Stabilisierung der geopolitischen Lage in den kommenden Monaten könnte eine Beschleunigung des Wachstums und eine Zunahme der Verkäufe nach sich ziehen. Hierbei werden geplante institutionelle Verkäufe, saisonale Effekte und weitere Vertriebsstarts im Einzelvertrieb als wesentliche Faktoren betrachtet. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 kann nach aktueller Einschätzung im unteren Bereich bestätigt werden.

Finanzkennzahlen und Profitabilität

Die bereinigten Umsatzerlöse beliefen sich im ersten Halbjahr 2026 auf 184,2 Millionen Euro, was unter dem Niveau des Vorjahres (231,0 Millionen Euro in H1-2025) liegt. Dies ist primär auf eine geringere Leistung aus bereits veräußerten Projekten sowie witterungsbedingte Verzögerungen bei der Bauleistung zurückzuführen. Erwartete Abschlüsse aus institutionellen Verkäufen und eine Dynamisierung im Einzelvertrieb sollen jedoch in der zweiten Jahreshälfte zu einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse führen.

Die bereinigte Rohergebnismarge erreichte im ersten Halbjahr 2026 27,9 Prozent, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 25,3 Prozent. Dieser Wert liegt über den eigenen Erwartungen und unterstreicht die branchenführende Profitabilität der Instone Group. Die Qualität des Projektportfolios und strukturelle Wettbewerbsvorteile, wie Skaleneffekte im Einkauf und eine hohe Wertschöpfungstiefe, tragen maßgeblich dazu bei. Für das Gesamtjahr 2026 wird trotz beschleunigter Preissteigerungen bei Baumaterialien unverändert eine bereinigte Rohergebnismarge von über 24,0 Prozent prognostiziert.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) verringerte sich aufgrund des temporär geringeren Erlösvolumens und gestiegener Plattformaufwendungen auf 15,5 Millionen Euro (H1-2025: 28,9 Millionen Euro). Das bereinigte Ergebnis nach Steuern (EAT) erreichte 1,3 Millionen Euro. Dies resultiert auch aus einem negativeren Nettofinanzergebnis, das insbesondere mit der planmäßigen Auflösung aktivierter Zinsen zusammenhängt (H1-2025: 17,2 Millionen Euro). Der Vorstand erwartet jedoch mit anziehenden Verkaufs- und Bauleistungen sowie einem anhaltend hohen Margenniveau höhere Ergebnisse in den kommenden Quartalen, wodurch der untere Rand der Gewinnprognose erreicht werden soll.

Entwicklung der Verkaufsaktivitäten

Im ersten Halbjahr 2026 veräußerte die Instone Group Immobilien im Wert von 114,8 Millionen Euro. Dieses Ergebnis liegt über dem des Vorjahres (96,3 Millionen Euro in H1-2025), ungeachtet geopolitischer Belastungsfaktoren und hoher Zinsvolatilität. Der Verkauf im Einzelvertrieb steigerte sich um 26,0 Prozent auf 114,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Nach dem Ausbruch des Nahost-Konflikts im ersten Quartal zeigte sich im zweiten Quartal eine leichte Verbesserung der Investorenstimmung, die sich in einem Anstieg der Verkäufe im Einzelvertrieb um 41,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal manifestierte. Das Kundeninteresse im Stückvertrieb für private Kapitalanleger und Eigennutzer, gemessen an Nachfrageindikatoren wie Reservierungen, übertrifft weiterhin das Vorjahr. Allerdings bremste der Konflikt im Nahen Osten und die damit verbundene makroökonomische Unsicherheit eine stärkere Abschlussbereitschaft aus. Der erhöhte Zeitbedarf der Banken für Kreditprüfungsprozesse wirkte sich ebenfalls negativ auf die Vertriebsgeschwindigkeit aus. Bei einer Stabilisierung der Krisensituation werden in den kommenden Monaten Nachholeffekte im Einzelvertrieb erwartet.

Wichtige Wachstumstreiber für den privaten Stückvertrieb stellen zudem neue Vertriebsstarts im zweiten Halbjahr dar. Die neuen Projekte sind auf die attraktiven Förderbedingungen des Wachstumschancengesetzes zugeschnitten. Sie profitieren von der erhöhten degressiven AfA von 5,0 Prozent sowie einer zusätzlichen linearen Sonder-AfA von weiteren 5,0 Prozent über vier Jahre für energieeffiziente Immobilien, was Kapitalanlegern attraktive Nachsteuerrenditen ermöglicht. Im Geschäft mit institutionellen Kunden wurde eine positive Nachfrageentwicklung registriert, wobei Transaktionen mit einem Volumen von rund 150 Millionen Euro in fortgeschrittenen Stadien sind.

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