Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, ein landeseigenes Wohnungsbauunternehmen, hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2025 unter dem Titel „Wachstum und Gemeinschaft“ vorgestellt. Dieser Bericht dokumentiert ein Geschäftsjahr, das durch stabiles wirtschaftliches Handeln, eine Expansion des Bestandes sowie signifikante Investitionen in Neubau- und Bestandsprojekte charakterisiert war. Zudem wird das kontinuierliche Engagement für bezahlbaren Wohnraum und die Entwicklung lebendiger Quartiere in Berlin hervorgehoben.
Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete der STADT UND LAND-Konzern einen Jahresüberschuss von 24,2 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 446,9 Millionen Euro, wobei der Großteil von 437,9 Millionen Euro aus der Bewirtschaftungstätigkeit generiert wurde. Eine Eigenkapitalquote von 27,0 Prozent zeugt von einer anhaltend stabilen Finanzlage des Unternehmens. Zum Stichtag des 31. Dezember 2025 umfasste der vom Konzern bewirtschaftete Mietwohnungsbestand insgesamt 82.108 Einheiten, wobei der eigene Wohnungsbestand auf 53.666 Wohnungen anwuchs.
Wachstum im Neubau und Bestandsentwicklung
Die Wachstumspolitik von STADT UND LAND zeigte sich auch im Neubausektor. Im Jahr 2025 wurden 529 Wohnungen fertiggestellt und bezugsfertig übergeben. Hierzu zählen 272 Wohnungen im Quartier Buckower Felder in Neukölln, 120 Wohnungen in der Johanna-Tesch-Straße in Treptow-Köpenick sowie 137 Wohnungen in der Rabensteiner Straße in Hellersdorf. Darüber hinaus wurden Verträge für vier schlüsselfertige Bauträgerprojekte abgeschlossen, die weitere 211 Wohnungen umfassen. Natascha Klimek, Geschäftsführerin der STADT UND LAND, merkte an, das stabile Ergebnis manifestiere die wirtschaftliche Solidität des Unternehmens unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen und dessen verlässliche Aufgabenerfüllung für Berlin.
Ein wesentlicher Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2025 lag zudem auf der Modernisierung und Instandhaltung des Bestandsportfolios. Projekte umfassten die Modernisierung der denkmalgeschützten Siedlung Badener Ring/Bayernring, Maßnahmen im Kosmosviertel, Sanierungen in Neukölln und Hellersdorf sowie die Fortsetzung energetischer Sanierungsarbeiten am Mariendorfer Damm/Kruckenbergstraße. Der Gesamtaufwand für Instandhaltung belief sich konzernweit auf 71,2 Millionen Euro.
Klimaschutz und Quartiersentwicklung
Im Rahmen ihrer Klimastrategie verfolgt STADT UND LAND das Ziel, die CO₂-Emissionen des Gebäudebestands bis 2035 signifikant zu reduzieren. Für den Zeitraum von 2026 bis 2035 ist eine Reduktion um 49,6 Prozent vorgesehen. Zusätzlich wird ab dem Geschäftsjahr 2025 die nichtfinanzielle Berichterstattung nach dem freiwillig anwendbaren VSME-Standard erfolgen. Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND, betonte, dass der Geschäftsbericht die Handlungsfähigkeit des Unternehmens unter schwierigen Marktbedingungen und die Wahrnehmung der Verantwortung für die Berliner Bevölkerung untermauere.
- —63,8 Prozent der freigewordenen Bestandswohnungen wurden an WBS-berechtigte Haushalte vergeben.
- —Drei Quartierskoordinatorinnen und vier Nachbarschaftstreffs fördern die Quartiersarbeit.
- —Mieterbeiratswahlen in 16 Quartieren stärken die Mieterpartizipation.
- —Der Konzern plant für 2026 Investitionen von 275,4 Millionen Euro.
Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert der Konzern eine weiterhin stabile Geschäftsentwicklung. Geplante Umsatzerlöse von 460,9 Millionen Euro und ein Jahresüberschuss von 22,1 Millionen Euro werden erwartet. Im kommenden Jahr sollen außerdem 452 Wohnungen fertiggestellt werden.




