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Marktanalyse··2 min

VIVAWEST schließt Geschäftsjahr 2025 mit gesteigertem EBITDA ab

VIVAWEST steigerte das EBITDA von 452,0 auf 455,0 Millionen Euro und investierte knapp 600 Millionen Euro in Neubau und Modernisierung trotz schwieriger Rahmenbedingungen.

VIVAWEST schließt Geschäftsjahr 2025 mit gesteigertem EBITDA ab

VIVAWEST hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Das bereinigte EBITDA stieg von 452,0 auf 455,0 Millionen Euro. Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen investierte das Unternehmen knapp 600 Millionen Euro in klimafreundlichen Neubau und energetische Bestandsmodernisierung, was 134 Millionen Euro mehr als im Vorjahr mit 466 Millionen Euro entspricht.

Herausforderungen und Teamleistung

Sandra Wehrmann, Vorsitzende der VIVAWEST-Geschäftsführung, betonte, dass hohe Baukosten und Zinsen, eine ausbaufähige Förderkulisse sowie die geopolitische Lage die Wohnungsbranche vor enorme Herausforderungen stellen. Dennoch habe VIVAWEST ein gutes Jahresergebnis erzielt und die Prognose übertroffen. Dies sei eine Teamleistung, die eine gute Ausgangslage für die kommenden Jahre schaffe.

Die nachfragebedingte Leerstandsquote sank zum Jahresende auf 0,8 Prozent bei einer konstant niedrigen Fluktuationsrate von 7,2 Prozent. Dies resultierte aus sehr guter Vermietungsleistung. Die Durchschnittsmiete stieg moderat auf 7,15 Euro pro Quadratmeter, gegenüber 6,92 Euro im Vorjahr, unter anderem durch wertsteigernde Investitionen und Neubaumaßnahmen.

Investitionen in Neubau und Modernisierung

Rund 2.500 Beschäftigte, von denen mehr als die Hälfte im wohnungsnahen Dienstleistungsbereich tätig ist, bewirtschafteten 118.656 Wohn- und Gewerbeeinheiten, gegenüber 118.899 Einheiten im Vorjahr. Im Neubau flossen 351 Millionen Euro, ein Zuwachs von 136 Millionen Euro gegenüber den 215 Millionen Euro des Vorjahrs. Das Portfolio wuchs um 525 Neubauwohnungen und zwei Kindertagesstätten. Mehr als 2.200 weitere Wohnungen befanden sich zum Jahresende im Bau, gegenüber 1.800 im Vorjahr.

  • Modernisierung und Instandhaltung: 394,3 Millionen Euro, gegenüber 382 Millionen Euro im Vorjahr (49,76 Euro pro Quadratmeter Wohn-/Nutzfläche, Vorjahr: 48,13 Euro)
  • Energetische Sanierung: 2.240 Wohneinheiten (Vorjahr: 1.882)
  • Modernisierungen bei Mieterwechseln: 1.535 Wohnungen (Vorjahr: 1.903)

VIVAWEST positioniert sich als ganzheitlicher Quartiersentwickler mit Fokus auf nachhaltige Bewirtschaftung und Dekarbonisierung der Energieversorgung. Der Wert des Immobilienbestands stieg auf rund 13,7 Milliarden Euro, gegenüber 12,9 Milliarden Euro im Vorjahr.

Für 2026 erwartet VIVAWEST einen stabilen Verlauf. Sandra Wehrmann wies darauf hin, dass trotz steigender Baukosten, Bürokratie, knapper Fördermittel und Fachkräftemangel Fortschritte erzielt werden: Neuer Wohnraum entsteht, KI verbessert Abläufe, und erste Mieter erhalten Strom aus eigenen PV-Anlagen. Die Erreichung der Ziele hinge jedoch von verlässlichen politischen Rahmenbedingungen ab.

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