Sirius Real Estate hat den Erwerb eines Light-Industrial-Gewerbeparks in Fulda, Hessen, bekannt gegeben. Die Transaktion beläuft sich auf Gesamtkosten von 49,8 Millionen Euro. Das Objekt, strategisch nordöstlich von Frankfurt gelegen, erweitert das deutsche Portfolio des Unternehmens und ist in die Bestandsstrategie integriert.
Der Gewerbepark verfügt über eine vermietbare Fläche von 57.771 Quadratmetern. Er ist auf einem 112.867 Quadratmeter großen Grundstück situiert und zum Zeitpunkt des Ankaufs vollständig vermietet. Die Immobilie generiert jährliche Mieteinnahmen von rund 3,93 Millionen Euro, wobei die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) 5,1 Jahre beträgt. Der Kaufpreis, inklusive der Erwerbsnebenkosten, korrespondiert mit einer EPRA-Nettoanfangsrendite von 7,8 Prozent.
Strategische Bedeutung der Mieterstruktur
Ein wesentlicher Aspekt dieser Akquisition ist der Hauptmieter des Gewerbeparks. Es handelt sich um einen führenden europäischen Hersteller von ballistischer Schutzausrüstung und Schutzsystemen für Militär, Polizei und Sicherheitsbehörden. Dieses Unternehmen ist seit 2014 am Standort Fulda präsent. Die Nachfrage nach den Produkten des Hauptmieters profitiert von strukturellem Wachstum, das durch erhöhte Verteidigungs- und Sicherheitsausgaben in Deutschland und Europa getragen wird. Diese Entwicklung sichert eine mehrjährige Produktionsauslastung und unterstreicht die strategische Relevanz der Immobilie innerhalb dieses Sektors.
Andrew Coombs, Chief Executive Officer von Sirius Real Estate, äußerte sich zu der Transaktion. Er betonte, dass der Erwerb des Gewerbeparks in Fulda das deutsche Portfolio weiter stärkt. Er hob die Qualität der Erträge hervor, welche ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis biete und die Aussicht auf eine Steigerung der Dividende untermauere. Coombs wies darauf hin, dass der Mieter ein langfristiges Bekenntnis zum Standort hat und von klaren Wachstumsperspektiven profitiert, die aus verstärkten staatlichen Investitionen in die Verteidigung resultieren.
Die Akquisition wird im Einklang mit der Unternehmensstrategie betrachtet, gut gelegene Gewerbe- und Industrieparks zu erwerben, insbesondere solche, deren Mieter von strukturellen Wachstumstreibern und staatlich gestützter Nachfrage profitieren. Ziel ist die Integration dieser Objekte in die operative Plattform, um langfristigen Wert zu schaffen. Dieses Investment wird als Bestätigung eines „First-Mover-Vorteils“ interpretiert, der darauf abzielt, Chancen bei Immobilien zu nutzen, die von langfristigen Wachstumstrends profitieren.




