Die SAGA Unternehmensgruppe hat am 26. Mai das Richtfest für einen Neubau in der nördlichen Riedsiedlung in Hamburg-Horn begangen. Das Projekt umfasst 132 öffentlich geförderte Wohneinheiten, die eine anfängliche Netto-Kalt-Miete von 7,10 Euro pro Quadratmeter aufweisen werden.
Das Bauvorhaben wird gemäß dem Effizienzhaus 55-Standard realisiert. Die Gebäudetechnologie integriert begrünte Flachdächer, die mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sind. Die Wärmeversorgung erfolgt nachhaltig über Fernwärme. Zudem sind Dachterrassen vorgesehen, welche die Attraktivität der Wohnungen erhöhen sollen.
Ausstattung und Zugänglichkeit der Wohneinheiten
Das Wohnungsangebot umfasst Grundrisse von zwei bis fünf Zimmern und richtet sich an diverse Zielgruppen, darunter Singles, Paare und insbesondere Familien. Alle Wohneinheiten sind über Aufzüge erreichbar. Von den 132 Wohnungen sind 32 barrierefrei konzipiert; die verbleibenden Einheiten sind mit einer barrierefreien Grundausstattung versehen.
Für die künftigen Bewohner werden 46 Pkw-Stellplätze in einer Tiefgarage sowie rund 300 Fahrradstellplätze bereitgestellt. Die Fertigstellung und somit der Bezug der Wohnungen ist für das erste Quartal des Jahres 2027 avisiert.
Meilenstein der Quartiersentwicklung
Snezana Michaelis, Mitglied des SAGA-Vorstands, hob hervor, dass dieses Richtfest einen bedeutsamen Meilenstein für das Unternehmen darstellt. Nach einer rund 25-jährigen Entwicklung des Areals der früheren Riedsiedlung steht das Gesamtvorhaben kurz vor dem Abschluss. Die 132 neuen Wohneinheiten sowie eine hochwertige Quartiersgrünfläche komplettieren diesen Prozess und tragen zur Aufwertung des Stadtteils im Hamburger Osten bei. Michaelis äußerte zudem den Dank für die enge Zusammenarbeit mit dem Bezirk Hamburg-Mitte.
Michael Mathe, Fachamtsleiter für Stadt- und Landschaftsplanung in Hamburg-Mitte, beschrieb die Riedsiedlung als das derzeit größte zusammenhängende Neubauprojekt im südlichen Horn. Er betonte, dass der Neubau dringenden bezahlbaren Wohnraum für verschiedene Haushaltstypen schafft und gleichzeitig eine sensible Integration in den bestehenden Stadtraum und Baumbestand gelungen ist. Damit leiste das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Horner Geest und einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung.
Die Riedsiedlung erstreckt sich geografisch nördlich des Helma-Steinbach-Wegs, östlich von Vierbergen, südlich von Hermannstal und westlich der Legienstraße. Die SAGA hatte die ursprünglich in den 1930er-Jahren entstandene Siedlung im Jahr 1996 von der Stadt Hamburg erworben und drei Jahre später mit der Entwicklung des Areals begonnen. Die ersten Gebäude am Helma-Steinbach-Weg wurden im Jahr 2002 fertiggestellt. Mit dem aktuellen Neubauprojekt am Hermannstal wird die umfassende Quartiersentwicklung nach circa 25 Jahren zum Abschluss gebracht.




