Die Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb) hat eine Finanzierung in Höhe von 127 Millionen Euro für die die developer Projektentwicklung GmbH bereitgestellt. Diese Mittel sind für die Realisierung des neuen Polizeipräsidiums in Essen vorgesehen. Mit dem Abschluss des Vergabeverfahrens können die detaillierten Planungen für dieses Großprojekt im Essener Stadtteil Bredeney nun beginnen.
Das Vorhaben umfasst ein Objekt mit einer Gesamtfläche von circa 24.000 Quadratmetern. Diese Fläche wird vom Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch die Polizei Essen, langfristig angemietet. Das ursprünglich als Multi-Tenant-Gebäude genutzte Objekt wird bis Mitte 2029 umfassend modernisiert und umgebaut, um den spezifischen Anforderungen des zukünftigen Nutzers, des Polizeipräsidiums Essen, gerecht zu werden. Der Rückbau des Bestandsgebäudes steht unmittelbar bevor.
Strategische Partnerschaft und umfassende Nutzung
Gerhard Meitinger, Head of Real Estate Finance Germany bei der Deutschen Pfandbriefbank AG, äußerte sich zur Transaktion und betonte die langjährige und gute Geschäftspartnerschaft mit der die developer-Gruppe. Er erklärte, man freue sich, die Gruppe bei diesem neuesten und besonderen Projekt unterstützen zu können.
Das neue Polizeipräsidium im Büropark Bredeney wird zahlreiche Dienststellen und Abteilungen beherbergen. Alle Mitarbeiter des historischen Polizeipräsidiums an der Essener Büscherstraße werden umziehen. Dies betrifft die Behördenleitung und die Polizeiverwaltung sowie mehrere Dienststellen der Direktionen Kriminalität und Gefahrenabwehr/Einsatz. Auch der Staatsschutz und Teile der Direktion Verkehr werden an den neuen Standort verlagert.
- —Behördenleitung und Polizeiverwaltung
- —Dienststellen der Direktionen Kriminalität und Gefahrenabwehr/Einsatz
- —Staatsschutz
- —Teile der Direktion Verkehr
Gemäß einer Pressemitteilung der Polizei Essen wird in dem neuen Komplex eine Kriminaltechnische Untersuchungsstelle (KTU) eingerichtet. Diese Einrichtung orientiert sich an dem vom Landeskriminalamt (LKA) vorgegebenen Muster. Sie wird über eine eigene Kraftfahrzeuguntersuchungshalle sowie knapp 700 Quadratmeter Labor- und Untersuchungsfläche verfügen. Die Planung und Realisierung des Projekts berücksichtigt somit sowohl administrative als auch spezialisierte technische Anforderungen für den Polizeibereich.














