Die GWH Gruppe, einer der größten Wohnungsbestandshalter Deutschlands mit rund 53.000 verwalteten Wohnungen, engagiert sich als Partner des interdisziplinären Festivals NEW bauhaus. Das Festival ist für den 2. und 3. September 2026 in Weimar terminiert und widmet sich der Diskussion um die Zukunft der gebauten Umwelt aus diversen Perspektiven. Diese Partnerschaft setzt das Engagement der GWH fort, welches bereits bei der VISIONALE 2025, dem Vorgängerformat von NEW bauhaus, begann.
Stefan Bürger, Vorsitzender der Geschäftsführung der GWH Gruppe, war an der Entwicklung des früheren Formats beteiligt und ist heute Mitglied des Präsidiums von NEW bauhaus. Er äußerte, dass die Herausforderungen in den Bereichen Wohnen, Stadtentwicklung und Bestandsmanagement nicht mehr innerhalb einzelner Disziplinen zu lösen seien. Der Ansatz von NEW bauhaus überzeuge, da das Festival Akteure zusammenführe, die im Arbeitsalltag oft in unterschiedlichen Systemen agieren, deren Entscheidungen jedoch unmittelbar miteinander verbunden sind. Ein solcher Dialog sei essenziell für die zukunftsfähige Gestaltung der gebauten Umwelt.
Hintergrund und Aktivitäten der GWH Gruppe
Die GWH wurde im Jahr 1924 gegründet. Aktuell leben über 120.000 Menschen in den Wohnungen des Unternehmens, deren Bestand sich geografisch zwischen Hannover und Karlsruhe sowie Dresden und Neuss erstreckt. Neben der Bestandsverwaltung und -entwicklung ist die GWH in weiteren Geschäftsfeldern aktiv, darunter als Bauträger, Projektentwickler, Immobilienhändler, immobiliennaher Dienstleister und Fondshaus. Mit etwa 650 Beschäftigten zählt das Unternehmen zu den relevanten Akteuren der deutschen Wohnungswirtschaft. Ein Beispiel hierfür ist das GWH-HessenHaus, ein von der GWH Wohnungsgesellschaft entwickeltes, innovatives und kostenoptimiertes Typenneubau-Konzept zur Förderung des Wohnungsbaus in Hessen.
Für NEW bauhaus stellt die Partnerschaft mit der GWH eine weitere Stärkung des interdisziplinären Ansatzes dar. Das Festival beabsichtigt, die Diskussion über die Zukunft der gebauten Umwelt über klassische Branchengrenzen hinaus zu führen und ökonomische, gesellschaftliche, kulturelle sowie technologische Perspektiven miteinander zu verbinden. Michael Rücker, Festivaldirektor von NEW bauhaus, betonte, dass sich mit der GWH ein Unternehmen engagiere, das täglich Verantwortung für Wohnraum und somit für einen zentralen Bestandteil der gebauten Umwelt übernehme. Diese Perspektive sei für NEW bauhaus von erheblicher Bedeutung, da das Festival nicht nur Gebäude oder Projekte behandele, sondern die Frage, wie Menschen zukünftig leben, wohnen und zusammenkommen werden.
Zielsetzung und Relevanz des Festivals
Das Programm von NEW bauhaus umfasst diverse Formate wie Vorträge, Diskussionen, Workshops, Ausstellungen und verschiedene Begegnungsformate. Ziel ist es, neue Perspektiven für die Entwicklung von Städten, Quartieren, Gebäuden und Lebensräumen zu eröffnen und Akteure zusammenzuführen, die üblicherweise nicht in dieser Form interagieren. Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt, erklärte, dass NEW bauhaus von starken Partnern lebe, die bereit sind, sich aktiv in den Diskurs einzubringen. Die GWH stehe für langfristige Verantwortung, für die Entwicklung von Wohnraum und für einen praxisnahen Blick auf die aktuellen Herausforderungen. Das erneute Engagement des Unternehmens unterstreiche die zunehmende Bedeutung des Festivals über die Grenzen Thüringens hinaus.




