Das Real Estate Investment Management Team von Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank (HAL REIM) hat im Verlauf des Jahres 2026 bislang Kapitalzusagen in Höhe von etwa 55 Millionen Euro von institutionellen Investoren erhalten. Diese Mittel sind für die Spezialfonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland 2“ und „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“ vorgesehen. Zu den Investoren zählen eine namhafte Versicherung sowie eine große Sparkasse, was die Breite der Anlegerbasis unterstreicht.
Ein erheblicher Teil dieses Kapitals, nämlich rund 30 Millionen Euro aus dem ersten Closing, wurde bereits im Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland 2“ nach dessen Auflage Mitte 2025 vollständig in den Erwerb von drei Ärzte- und Gesundheitszentren in den Standorten Mannheim, Neunkirchen und Landshut investiert. Mit den nun hinzukommenden 25 Millionen Euro wird die Investitionsstrategie fortgesetzt. Der Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland 2“ ist als reiner Eigenkapitalfonds konzipiert und strebt ein Zielvolumen von 200 bis 250 Millionen Euro an.
Strategische Erweiterung in sozialen und digitalen Infrastrukturen
Adalbert Nickl, Deputy Director bei Hauck Aufhäuser Lampe REIM, äußerte sich zu der Kapitalaufnahme dahingehend, dass in kurzer Zeit ein Portfolio im Bereich der sozialen Infrastruktur aufgebaut wurde. Er betonte, dass die zügigen Kapitalzusagen das Interesse der Investoren sowohl am Anlagevehikel als reinem Eigenkapitalfonds als auch an der Assetklasse der ambulanten Gesundheitsimmobilien belegen. Insbesondere Banken und Versicherungen schätzten das Anlageprodukt. Die neuen Mittel ermöglichen den weiteren Ausbau des Portfolios.
Im Segment der digitalen Infrastruktur verbuchten die Fonds ebenfalls Erfolge. Für den Fonds „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“ wurde ein Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro von einer Versicherung akquiriert. Damit erhöht sich das Eigenkapital dieses Fonds auf über 100 Millionen Euro. Lars Kurtz, ebenfalls Deputy Director bei Hauck Aufhäuser Lampe REIM, kommentierte das rege Interesse der Investoren, am Aufschwung dieser Nutzungsart zu partizipieren, was er auf die mögliche Überrendite und das nachhaltige Wachstum zurückführte. Er verwies auf die erwartete steigende Nachfrage nach regionalen Colocation-Rechenzentren, insbesondere durch mittelständische Unternehmen, bedingt durch den exponentiellen Anstieg von Datenmengen und dem Bedarf an freien Data-Center-Kapazitäten.
Der „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“ ist als Spezial-AIF gemäß Artikel 8 klassifiziert und hat ein Zielvolumen von 500 Millionen Euro. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb von neuen oder neuwertigen Colocation-Rechenzentren, die sowohl regulatorische Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen als auch für künstliche Intelligenz (KI) vorbereitet sind.
Patrick Brinker, Head of Real Estate Investment Management bei Hauck Aufhäuser Lampe, unterstrich, dass die Einwerbung von 55 Millionen Euro in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres bestätigt, dass der Investmentfokus auf spezialisierte Nutzungen, die Megatrends folgen, bei den Investoren Anklang findet. Es sei geplant, diese Strategie fortzusetzen und die Assets under Management in den kommenden Jahren signifikant auszubauen.




