Die GSG Berlin ist für drei ihrer Berliner Gewerbehöfe mit der WiredScore Platinum-Zertifizierung ausgezeichnet worden. Diese Bewertung, die höchste Stufe des internationalen Systems zur Einschätzung digitaler Konnektivität, wurde dem GSG-Hof Reuchlinstraße in Berlin-Moabit, dem GSG-Hof Helmholtzstraße in Berlin-Charlottenburg und dem econopark Wilhelm-von-Siemens-Straße in Tempelhof-Schöneberg zuteil. Insbesondere der GSG-Hof Reuchlinstraße erreichte mit einer Punktzahl von 100 von 100 die maximal mögliche Bewertung.
Diese jüngsten Zertifizierungen sind Bestandteil einer umfassenden Strategie zur technischen Weiterentwicklung des Portfolios der GSG Berlin. Aktuell sind bereits ungefähr 700.000 Quadratmeter des Berliner Büro- und Gewerbeportfolios nach dem WiredScore-Standard zertifiziert, wobei ein erheblicher Anteil davon die höchste Bewertungsstufe erreicht hat. Diese Ergebnisse belegen, dass die Implementierung und Sicherstellung einer erstklassigen digitalen Konnektivität bei der GSG Berlin nicht auf ausgewählte Standorte begrenzt ist, sondern als ein systematisches Qualitätsmerkmal des gesamten Immobilienbestands kontinuierlich ausgebaut wird.
Bedeutung der Konnektivität für Gewerbeimmobilien
Sebastian Blecke, operativer Geschäftsführer der GSG Berlin, unterstrich die Relevanz einer robusten digitalen Infrastruktur für Mieter, die diese heute als ebenso fundamental betrachten wie die Versorgung mit Strom, Heizung oder eine gute Erreichbarkeit. Er führte aus, dass die aktuellen Zertifizierungen die Fähigkeit der GSG Berlin bestätigen, diese gestiegenen Anforderungen auch in Bestandsgebäuden zu erfüllen. Dies resultiert aus kontinuierlichen Investitionen in Glasfaseranbindungen, Redundanzsysteme, eine flächendeckende Mobilfunkversorgung und die Erweiterbarkeit technischer Kapazitäten. Diese Investitionen betreffen sowohl moderne Gewerbekomplexe als auch historisch geprägte Gewerbehöfe.
Das WiredScore-System evaluiert verschiedene Kriterien, die über die reine Bandbreite hinausgehen. Dazu zählen die Qualität, Redundanz und Verfügbarkeit verschiedener Internetanbindungen, das Vorhandensein von Glasfasertechnologie, die Qualität der Mobilfunkversorgung, die Ausfallsicherheit der gesamten Infrastruktur sowie die baulichen Voraussetzungen für zukünftige technische Erweiterungen. Es geht somit um die Verlässlichkeit und Zukunftssicherheit der digitalen Infrastruktur im Betriebsalltag.
Details zu den zertifizierten Objekten
- —Der GSG-Hof Reuchlinstraße umfasst etwa 49.700 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche. Mit der Höchstbewertung von 100 Punkten gilt er als eine der bestbewerteten Bestandsimmobilien Berlins hinsichtlich digitaler Konnektivität und Betriebssicherheit.
- —Der GSG-Hof Helmholtzstraße zeichnet sich durch die Verbindung von historischer Industriearchitektur mit einer modernen Infrastruktur aus, die speziell auf die Anforderungen von Unternehmen mit hohem Bedarf an stabilen Datenverbindungen zugeschnitten ist.
- —Der econopark Wilhelm-von-Siemens-Straße in Tempelhof-Schöneberg bietet rund 20.100 Quadratmeter Fläche für Büros, Gewerbe und Produktion und wurde ebenfalls konzipiert, um eine verlässliche Konnektivität und die Möglichkeit späterer technischer Erweiterungen zu gewährleisten.
Die digitale Infrastruktur eines Gebäudes entwickelt sich zu einem entscheidenden Faktor bei Flächenentscheidungen von Unternehmen, ergänzend zu etablierten Kriterien wie Lage, Flächenzuschnitt und Mietkonditionen. Sebastian Blecke hob hervor, dass Berlin, insbesondere, gut angebundene Gewerbeflächen im Bestand benötigt. Er betonte, dass nicht jedes Unternehmen spezifisch einen Neubau sucht, aber jedes Unternehmen auf verlässliche technische Voraussetzungen angewiesen ist. Dies impliziert für die GSG Berlin die Notwendigkeit, die digitale Leistungsfähigkeit ihrer Gewerbehöfe kontinuierlich an die wachsenden Anforderungen der Nutzer anzupassen.




