Greystone Real Estate Capital setzt seine Investitionen in den US-Markt für bezahlbaren Wohnraum fort. Das Unternehmen schloss seinen zweiten Fonds, den Greystone Affordable Housing Fund II, ab und sicherte sich $137 Millionen an Low-Income Housing Tax Credit (LIHTC)-Finanzierungen von mehreren Investoren. Diese Mittel werden die Entwicklung und den Erhalt von fast 2.000 bezahlbaren Wohneinheiten in 20 Immobilien in neun Bundesstaaten unterstützen.
Der Fund II folgt auf den Greystone Affordable Housing Fund I, der im August 2025 mit rund $105 Millionen an institutionellem Investorenkapital geschlossen wurde. Dieser erste Fonds hat seitdem in die Entwicklung und den Erhalt von fast 1.000 bezahlbaren Wohneinheiten in elf US-Immobilienprojekten investiert. Durch den Abschluss des Fund II beläuft sich das gesamte Eigenkapital, das Greystone seit August 2025 für nationale Projekte im Bereich bezahlbaren Wohnraums eingeworben hat, auf $240 Millionen.
Marktvertrauen und soziale Wirkung
Die Mittel für den Fund II stammen von acht institutionellen LIHTC-Investoren, von denen drei bereits am Fund I beteiligt waren. Stephen Rosenberg, CEO von Greystone, äußerte sich in einer Stellungnahme: „Der Abschluss des Fund II spiegelt sowohl das Vertrauen des Marktes in unsere Plattform für bezahlbaren Wohnraum als auch Greystones langjähriges Engagement für die Schaffung und den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum landesweit wider.“
Todd Jones, Chief Investment Officer bei Greystone Real Estate Capital, erklärte, dass die Initiative zur Schaffung dieser Fonds auf dem anhaltenden nationalen Mangel an bezahlbarem Wohnraum und der wachsenden institutionellen Investorennachfrage nach hochwertigen Impact Investments basiert. Diese Investments profitieren von steuerlichen Anreizen, die durch den Community Reinvestment Act geboten werden. Jones betonte, dass institutionelle Investoren zunehmend nach Investitionen suchen, die neben stabilen, langfristigen risikobereinigten Renditen auch eine bedeutsame soziale Wirkung erzielen.
Investitionsstrategie und erwartete Auswirkungen
Das neue Eigenkapital wird zu 60 Prozent für Neubauprojekte und zu 40 Prozent für die Sanierung von bezahlbaren Wohnprojekten verwendet. 80 Prozent der Objekte im Portfolio werden von projektbasierten Mietzuschüssen profitieren und dienen Bewohnern mit einem durchschnittlichen Erschwinglichkeitsniveau von 56 Prozent des Area Median Income. Zu den Bundesstaaten, in denen sich diese Projekte befinden, gehören unter anderem North Carolina, Louisiana, Illinois, Pennsylvania, Connecticut, Arkansas, Tennessee, New Jersey und Ohio.
Es wird erwartet, dass der Fund II in Projekte für bezahlbaren Wohnraum in einem breiten geografischen Spektrum der Vereinigten Staaten investieren wird, mit einem Schwerpunkt auf Märkten, die eine starke Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum aufweisen, sowie auf Partner mit umfangreicher Projekterfahrung. Die einzelnen Eigenkapitalinvestitionen des Fonds sollen voraussichtlich zwischen $3 Millionen und $29 Millionen liegen, was einem durchschnittlichen Eigenkapitalinvestment von $11 Millionen entspricht. Insgesamt werden die vollständigen Entwicklungskosten der 20 Immobilien, einschließlich Fremdkapital, fast $500 Millionen erreichen.
- —Schaffung von etwa 2.700 Arbeitsplätzen.
- —Generierung von geschätzten $300 Millionen an Geschäftsumsätzen.
- —Beitrag von mindestens $111 Millionen an lokalen Steuereinnahmen.
Diese neuen LIHTC-Entwicklungen werden voraussichtlich erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben. Jones fügte hinzu: „Wir sind sowohl mit der Qualität des Portfolios als auch mit dem starken LIHTC-Investoren- und Entwicklerempfang zufrieden, der das Fundament und den Impuls für Fund II bildete.“




