Die GPEP führt in Zusammenarbeit mit Netto Marken-Discount eine signifikante Neuausrichtung des Netto-Standortes in Birstein, Hessen, durch. Dieses Projekt beinhaltet den Abriss des bestehenden, funktional überholten Marktes in der Bahnhofstraße. Anschließend wird ein nachhaltiger Neubau errichtet, der eine erhebliche Vergrößerung der Verkaufsfläche mit sich bringt. Die geplante Neueröffnung des Marktes ist für Ende 2026 terminiert.
Das Immobilienobjekt wird durch die GPEP innerhalb eines institutionellen Sondervermögens für die Bayerische Versorgungskammer (BVK) betreut. Im Zuge dieser strategischen Neupositionierung wurde ein neuer, langfristiger Mietvertrag mit Netto Marken-Discount abgeschlossen. Die Neuentwicklung des Standortes in Birstein ist beispielhaft für die aktive Bestandsverwaltung und die Schaffung moderner Einzelhandelsflächen, die den Anforderungen an Funktionalität und Attraktivität gerecht werden.
Erweiterung und Modernisierung der Verkaufsfläche
Die Planungen sehen den vollständigen Rückbau des existierenden Gebäudes und die Konstruktion eines Neubaus vor. Die Verkaufsfläche wird von den ursprünglichen 700 m² auf etwa 1.000 m² erweitert. Der Entwurf des Neubaus orientiert sich am aktuellen Ladendesign von Netto, welches sich durch eine erhöhte Deckenhöhe mit Leimholzbindern sowie eine prägnante Turm- und Glasfassade charakterisiert. Diese Maßnahmen dienen der langfristigen Sicherstellung einer zeitgemäßen Nahversorgung in Birstein und erhöhen die funktionale sowie architektonische Qualität des Standortes.
Die Baurechtschaffung und die Einholung der erforderlichen Baugenehmigung wurden seitens der Vermieterin, der GPEP, verantwortet. Die Steuerung der baulichen Umsetzung obliegt Netto Marken-Discount. Marc Neis, Leiter Asset Management der GPEP, äußerte sich zur Kooperation: Die Neuentwicklung in Birstein demonstriere die konstruktive und effiziente Zusammenarbeit zwischen GPEP und Netto. Asset Manager und Mieter verfolgten das gemeinsame Ziel, einen zukunftssicheren Standort zu realisieren, der für alle Beteiligten – Kunden, Mieter und Investoren – einen Mehrwert generiere.
ESG-Kriterien und Nachhaltigkeit im Fokus
Ein wesentlicher Bestandteil der Projektentwicklung ist die konsequente Ausrichtung an hohen ESG-Kriterien. Der Neubau wird primär über eine Wärmepumpe beheizt, wodurch der Einsatz fossiler Energieträger minimiert wird. Ergänzend ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgesehen, um einen Teil des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Das Energiekonzept wird durch die Bereitstellung von E-Ladesäulen auf den Parkplätzen ergänzt, um der steigenden Nachfrage nach Ladeinfrastruktur zu entsprechen. Eine durchgängige LED-Beleuchtung im Innen- und Außenbereich trägt zusätzlich zur Energieeffizienz bei.
Herwart W. Reip, Geschäftsführer der GPEP, betonte, dass die Neuentwicklung in Birstein aufzeige, wie Bestandsobjekte aktiv und zukunftsorientiert entwickelt werden könnten. Der Ersatz eines überalterten Gebäudes durch einen nachhaltigen Neubau steigere nicht nur die Attraktivität für den Mieter, sondern verbessere auch die Energieeffizienz und somit die Werthaltigkeit der Immobilie für die Investoren. Dies sei ein Beispiel für aktives Asset Management entlang der gesamten Wertschöpfungskette.




