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Grundsteinlegung für FairWerk Hafenwerkstätten in Hamburg: Eine zweistellige Millioneninvestition

In Hamburg-Veddel wurde der Grundstein für die 'FairWerk Hafenwerkstätten' gelegt, ein Projekt, das Produktion, Logistik und Büroflächen in modularer Holzbauweise vereint und eine zweistellige Millioneninvestition darstellt.

Grundsteinlegung für FairWerk Hafenwerkstätten in Hamburg: Eine zweistellige Millioneninvestition

Auf der Halbinsel Peute in Hamburg-Veddel, einem Teil des Hamburger Hafengebiets, wurde der Grundstein für die „FairWerk Hafenwerkstätten“ gelegt. Dieses Projekt stellt eine zweistellige Millioneninvestition dar und erweitert die Reihe der FairWerk-Gewerbehöfe, die bereits in Mainz und Dresden realisiert wurden. Die feierliche Zeremonie wurde von Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard und Georg Prinz zu Salm-Salm, Vertreter des Bauherrn, durchgeführt. Die traditionelle Kapsel enthielt neben einer Tageszeitung und aktuellen Münzen die Baupläne des Projekts. Georg Prinz zu Salm-Salm bekundete dabei das Vertrauen in die langfristige Ausrichtung und die flexible Bauweise des Vorhabens.

Das Vorhaben, adressiert an der Straße Oberwerder Damm 13-21, umfasst eine Nutzfläche von rund 5.600 Quadratmetern. Ergänzt wird dies durch 97 Außenstellplätze sowie 183 Stellplätze in einer Tiefgarage. Diese Infrastruktur zielt darauf ab, einen zukunftsorientierten Gewerbestandort zu etablieren. Die Konzeption der FairWerk Hafenwerkstätten verbindet die Vorteile einer innerstädtischen, logistisch vorteilhaften Lage mit der spezifischen Dynamik des Hamburger Hafens. Dies soll den Standort sowohl für Industriebetriebe und Handwerksunternehmen als auch für Dienstleister und wachsende Unternehmen, die eine Nähe zum Hafen, zur HafenCity und zum Elbbrückenquartier suchen, attraktiv machen.

Das zugrunde liegende Konzept integriert modernen Holzbau zur Gewährleistung eines nachhaltigen Betriebs mit einer modularen Struktur, die eine flexible Nutzung der Flächen ermöglicht. Die zentrale Lage des Standortes wird durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ergänzt. Die geplanten Module variieren in der Größe von 120 bis 370 Quadratmetern. Die voraussichtliche Übergabe an die zukünftigen Mieter ist für das dritte Quartal 2027 avisiert.

Nachhaltigkeit und Bauweise

Die Family Value Management GmbH, mit Sitz in Leipzig und Frankfurt am Main, zeichnet sich für die Schaffung und den Erhalt von Immobilienwerten für Unternehmerfamilien verantwortlich und ist bundesweit mit vermietbaren Gewerbeflächen präsent. Prinz Salm, Partner der Family Value Management GmbH, dessen familiäre Wurzeln in der Forstwirtschaft liegen, betonte, dass nach der Installation der Vollverdrängungsbohrpfähle nun mit dem Hochbau durch die Erstellung der Bodenplatten begonnen werde. Er hob hervor, dass die Hafenwerkstätten vollständig in modularer Holzbauweise realisiert werden. Die Wahl des Baustoffs Holz begründete er mit dessen Flexibilität und Langlebigkeit, die besonders bei den unterschiedlichen Größen der Mieteinheiten von Vorteil sei. Prinz Salm äußerte zudem seine Freude über die erneute Investition in Hamburg, die durch die Unterstützung des Wirtschafts-senats ermöglicht wurde.

Hamburgs Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard würdigte das Projekt als eine Aufwertung des Areals und die Schaffung eines neuen Quartiers im geografischen Zentrum der Stadt. Sie hob insbesondere die bewusste Entscheidung für nachhaltige Bauweisen hervor. Dr. Leonhard identifizierte Start-ups und Handwerksbetriebe mit direktem Hafenbezug als Zielgruppen, bei denen ein Bedarf an neuen Räumlichkeiten besteht, welche in diesem Gebiet bislang kaum Möglichkeiten fanden. Abschließend betonte Prinz Salm die Priorität der Nachhaltigkeit im Bauprozess, welche sich laut ihm in der Holzbauweise und der Installation von Solaranlagen auf den Dächern manifestiert.

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