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Projektentwicklung··2 min

Baurecht für Wohnareal ‚Wachstuchfabrik Borsdorf‘ bei Leipzig erteilt

Die Entwicklung der ehemaligen Kunstleder- und Wachstuchfabrik Borsdorf zu einem Wohnquartier hat durch den Satzungsbeschluss des Bebauungsplans eine wesentliche Genehmigung erhalten.

Baurecht für Wohnareal ‚Wachstuchfabrik Borsdorf‘ bei Leipzig erteilt

Für das vorgesehene Wohnareal auf dem ehemaligen Fabrikgelände in Borsdorf ist das Baurecht erteilt worden. Der Gemeinderat Borsdorf hat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst, was die Realisierung der Quartiersentwicklung auf dem rund zwölf Hektar umfassenden Areal an der Leipziger Straße ermöglicht. Dies ist ein entscheidender Fortschritt für das Vorhaben, das die Transformation einer einstigen Industriebrache in ein Wohngebiet zum Ziel hat.

Die SRM Holding, welche das Gelände ursprünglich als Gewerbeimmobilie erworben hatte, hat seit 2018 die Umgestaltung hin zu einem Wohnstandort initiiert und vorangetrieben. Der erfolgte Satzungsbeschluss ist als zentraler Meilenstein des Projekts zu werten. Die Entstehung eines neuen Quartiers für Borsdorf, unter Einbeziehung denkmalgeschützter Gebäudebestände sowie mit der Schaffung neuer Wohnformen und Integration sozialer Infrastruktur, rückt damit in greifbare Nähe.

Projektumfang und Partnerstruktur

Die Planungen sehen die Errichtung von rund 300 Wohneinheiten vor. Im denkmalgeschützten Bestand von etwa 14.000 Quadratmetern Fläche sind 165 Wohneinheiten vorgesehen. Ergänzt wird das Angebot durch Reihenhaus- und Einfamilienhausgrundstücke. Darüber hinaus umfasst die Quartiersentwicklung die Bereitstellung von Flächen für Betreutes Wohnen, eine Kindertagesstätte mit einer Kapazität von bis zu 170 Plätzen sowie Grün- und Aufenthaltsbereiche.

Nach dem Abschluss des Genehmigungsverfahrens beginnt nun die konkrete Erschließungsplanung. Der städtebauliche Vertrag sieht die Umsetzung des Gesamtprojekts in fünf einzelnen Bauabschnitten vor. Sobald die Erschließungsplanung finalisiert ist, können die weiteren Schritte zur Realisierung der Wohnquartiere eingeleitet werden. Vorbereitende Maßnahmen auf dem Gelände wurden bereits durchgeführt. Dazu gehörten der Rückbau nicht denkmalgeschützter Gebäudeteile, die Entfernung von ehemaligen Produktionsmaschinen, Abfällen und Chemikalienresten sowie vorbereitende Maßnahmen für die Erschließung.

Für das Projekt konnte die österreichische ZIMA Holding AG als strategischer Partner gewonnen werden. Das Unternehmen ist bereits Mitte 2024 eingestiegen und hat 66 Prozent der Projektgesellschaft übernommen. Die SRM Holding bleibt mit den verbleibenden Anteilen weiterhin beteiligt. Die ZIMA Holding AG bringt ausgewiesene Expertise in der Entwicklung und Sanierung komplexer Immobilienprojekte in das Vorhaben ein. Dies gilt insbesondere für die Revitalisierung von historischen Bausubstanzen, was für die erfolgreiche Transformation des Areals von Bedeutung ist.

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