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Projektentwicklung··1 min

Richtfest für Woolworth-Revitalisierung an der Schwabacher Straße in Fürth

Das denkmalgeschützte Woolworth-Gebäude an der Fürther Fußgängerzone erreicht Richtfest – 100 Serviced Apartments und Einzelhandelsflächen entstehen.

Richtfest für Woolworth-Revitalisierung an der Schwabacher Straße in Fürth

Meilenstein der Innenstadtentwicklung

Mit dem Richtfest für das denkmalgeschützte Wohn- und Handelsgebäude Schwabacher Straße 54 hat die Revitalisierung des als Woolworth-Gebäude bekannten Kaufhauses einen wesentlichen Baufortschritt erreicht. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Christian Willert als stellvertretender Geschäftsführer des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, Michael Ehret von ehret+klein sowie Teresa Hennig von ZECH Bau SE feierten das Ereignis gemeinsam mit rund 80 Gästen am südlichen Anfang der Fürther Fußgängerzone.

Das 1956 vom Architekten Hans Paul Schmohl entworfene Gebäude umfasst eine Gesamtfläche von rund 8.600 Quadratmetern. Die im April 2025 begonnene Revitalisierung folgt einem durchdachten Konzept: Nach erfolgreicher Entkernung wurde bereits mit dem Innenausbau der Obergeschosse sowie der Handelsfläche im Erd- und Untergeschoss begonnen. Woolworth wird seine bisherige Filiale an diesem Standort wiedereröffnen.

Nutzungsmix und innerstädtische Nachverdichtung

Im Neubau und in den Obergeschossen des Bestands entstehen auf rund 3.600 Quadratmetern insgesamt 100 Serviced Apartments von ipartment, einem führenden Anbieter vollausgestatteter Design-Apartments in Deutschland. Dieses Konzept verbindet Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss mit Wohnnutzung in den oberen Etagen und schafft damit einen attraktiven Nutzungsmix für die Innenstadt.

Michael Ehret charakterisiert das Projekt als Stadtreparatur durch innerstädtische Nachverdichtung ohne zusätzliche Versiegelung. Die Umwidmung ehemaliger Büro- und Ladenflächen in Wohnraum trägt zur Belebung der Innenstadt bei und erhöht die Frequenz durch den kombinierten Handel- und Wohnnutzungsansatz.

Ein besonderer Aspekt der Bauabwicklung liegt in der Ressourcenschonung: Durch eine vorgeschaltete PreConstruction Phase konnte der ursprünglich geplante Abriss der Innenhofdecke vermieden werden. Dies führt zu einer Einsparung von rund 700 Tonnen Abbruchmasse und einer entsprechenden Menge an neuem Material. Christian Willert betont, dass das Gebäude eine zentrale Scharnierfunktion für die Fürther Innenstadt übernimmt und zu einem attraktiven Anlaufpunkt für Reisende und Einkaufende wird.

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