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BFW Baden-Württemberg beurteilt wohnungspolitische Signale aus Koalitionsvertrag

Der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg hat die aktuellen wohnungspolitischen Leitlinien aus dem Koalitionsvertrag von Grünen und CDU positiv aufgenommen, da diese wesentliche Forderungen des Verbandes adressieren.

BFW Baden-Württemberg beurteilt wohnungspolitische Signale aus Koalitionsvertrag

Der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg begrüßt grundsätzlich die in der neuen wohnungspolitischen Weichenstellung von Grünen und CDU im Koalitionsvertrag enthaltenen Maßnahmen. Nach Einschätzung des BFW greifen die Koalitionsparteien damit Forderungen auf, die der Verband kontinuierlich zur Stärkung des Wohnungsbaus, der Eigentumsbildung sowie privater Investitionen formuliert hat.

Zu den als besonders vorteilhaft bewerteten Punkten zählen die geplante Fördermaßnahme „HeimVorteil BW“ zur Unterstützung des Ersterwerbs von Wohneigentum, die intendierten Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer, die prognostizierte steuerliche Entlastung privater Vermieter sowie die Forderung nach verbesserten Abschreibungsbedingungen für den Mietwohnungsbau.

Impulse für Investitionsbereitschaft und Eigentumsbildung

Gerald Lipka, Geschäftsführer des BFW Baden-Württemberg, hebt hervor, dass die Koalition bedeutende Signale für eine gesteigerte Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau setzt. Er betonte die Notwendigkeit privaten Kapitals für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Der Verband befürwortet zudem die stärkere Berücksichtigung der Eigentumsbildung als Element der Altersvorsorge. Herr Lipka äußerte, dass Familien realistische Chancen auf Wohneigentum erhalten sollten und Vermietern sowie Wohnungsunternehmen verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden müssen, um Investitionen in Neubau und Bestand wieder attraktiver zu gestalten.

  • Geplante Landesbürgschaften für Wohnungsbauakteure
  • Angekündigte stärkere Differenzierung im Mietrecht zwischen privaten Kleinvermietern und großen Wohnungsunternehmen
  • Kritische Haltung zur Fortführung der Mietpreisbremse

Ferner bewertet der BFW die geplanten Landesbürgschaften für Akteure im Wohnungsbau sowie die angekündigte differenziertere Betrachtung im Mietrecht zwischen privaten Kleinvermietern und größeren Wohnungsgesellschaften positiv. Eine kritische Distanz wahrt der BFW indes gegenüber der geplanten Fortsetzung der Mietpreisbremse.

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