Neue Umfragedaten belegen, dass jeder vierte Erwachsene, der beim Erwerb eines Eigenheims elterliche Unterstützung erhielt, eine Summe von mehr als £10.000 erhielt. Der durchschnittliche Betrag, der von der sogenannten „Bank von Mama und Papa“ bereitgestellt wurde, belief sich auf £11.241, wobei die Höhe der Unterstützung erheblich variierte.
Diese Erkenntnisse unterstreichen die wachsende Bedeutung familiärer Finanzhilfen auf dem Immobilienmarkt, insbesondere in Regionen mit hohen Immobilienpreisen. Für viele junge Käufer stellt die elterliche Unterstützung eine entscheidende Komponente dar, um die anfänglichen Hürden des Immobilienerwerbs, wie die Eigenkapitalanforderung oder die Nebenkosten, zu überwinden.
Regionale Unterschiede und Altersgruppen
Die Studie differenziert auch nach regionalen Gegebenheiten und Altersgruppen der Empfänger. In Metropolregionen und Gebieten mit besonders dynamischen Immobilienmärkten fiel der durchschnittliche elterliche Beitrag tendenziell höher aus. Dies deutet darauf hin, dass familiäre Hilfe oft dort am stärksten in Anspruch genommen wird, wo die Zugangsschwellen für junge Käufer am höchsten sind.
Interessanterweise zeigten die Daten, dass auch ältere Erwerber, insbesondere wenn sie nach einer Trennung oder Scheidung einen neuen Hauskauf anstrebten, von familiärer Unterstützung profitierten. Dies erweitert die traditionelle Vorstellung, dass elterliche Hilfe primär jungen Erstkäufern zugutekommt, und betont die breitere Funktion als Sicherungsnetz in verschiedenen Lebensphasen.
- —£11.241 ist der durchschnittliche Beitrag der Eltern.
- —Ein Viertel der Empfänger erhielt über £10.000.
- —Regionale Unterschiede in der Höhe der Unterstützung sind signifikant.
Die Analyse deutet darauf hin, dass die „Bank von Mama und Papa“ eine feste Größe im britischen Immobilienmarkt geworden ist und eine substanzielle Rolle bei der Finanzierung von Wohneigentum spielt. Angesichts der anhaltenden Herausforderungen in Bezug auf Erschwinglichkeit wird erwartet, dass diese Art der Unterstützung auch in Zukunft relevant bleiben wird.
Experten weisen darauf hin, dass die Abhängigkeit von familiären Zuschüssen auch Fragen der sozialen Mobilität und Vermögensungleichheit aufwirft, da nicht alle potenziellen Käufer auf solche Ressourcen zurückgreifen können. Dies könnte langfristig Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Eigentümerstruktur haben.




