Der WBM Konzern hat im Geschäftsjahr 2025 ein strategisch ausgerichtetes Wachstum in Berlin realisiert. Der Lagebericht für 2025 belegt Investitionen in Neubauprojekte, die Bestandsmodernisierung und Maßnahmen zum Klimaschutz, welche die Grundlage für die weitere Entwicklung des Portfolios bilden. Dies erfolgte in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld.
Finanzkennzahlen des Jahres 2025 weisen einen Jahresüberschuss von 36,4 Millionen Euro aus, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 23,7 Millionen Euro darstellt. Das EBITDA erhöhte sich ebenfalls von 107,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 124,8 Millionen Euro. Der operative Cashflow erreichte 109 Millionen Euro und trug maßgeblich zur Finanzierung der Investitionstätigkeit bei. Das Immobilienportfolio der WBM beläuft sich auf rund 5,9 Milliarden Euro, was die langfristige Werthaltigkeit und Stabilität als Basis für die Wachstumsstrategie unterstreicht.
Investitionen und strategische Ziele
Die WBM investierte im Berichtsjahr 238 Millionen Euro in Neubauprojekte und Akquisitionen von Projektentwicklungen, während zusätzlich 79 Millionen Euro für die Modernisierung, Instandhaltung und Instandsetzung des Bestands aufgewendet wurden. Diese Investitionen in den Bestand entsprechen circa 33 Euro pro Quadratmeter und belegen den Fokus auf Substanzerhalt und Qualitätsverbesserung. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 608 Wohnungen in das Portfolio integriert, und weitere rund 1.300 Wohnungen befinden sich aktuell im Bau. Für das laufende Jahr sind acht neue Baustarts geplant.
Die Unternehmensführung verfolgt eine klare, langfristige Strategie. Bis zum Jahr 2034 ist vorgesehen, das Portfolio um rund 10.000 Wohneinheiten und 100.000 Quadratmeter Gewerbefläche zu erweitern, wobei nicht nur das Wachstum, sondern auch die nachhaltige Entwicklung von Quartieren in Berlin im Vordergrund steht. Gleichzeitig wird der gesamte Bestand bis 2045 klimaneutral entwickelt, unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte. Hierbei werden Investitionen in Photovoltaik-Anlagen sowie energieeffiziente und klimaresiliente Gebäude vorgenommen, um die Zukunftsfähigkeit des Portfolios sicherzustellen.
Der Wohnungsbestand der WBM verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 eine durchschnittliche Nettokaltmiete von 7,23 Euro pro Quadratmeter. Dies liegt unter der im Berliner Mietspiegel 2026 ausgewiesenen Vergleichsmiete von 8,69 Euro pro Quadratmeter für das WBM-Portfolio, womit das Unternehmen seinen Beitrag zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums leistet. Im gewerblichen Segment erreichte die durchschnittliche Miete 15,62 Euro pro Quadratmeter. Die Fluktuationsquoten lagen bei 3,5 Prozent im Wohnbereich und bei 4,6 Prozent im Gewerbebereich, während die Leerstandsquoten mit 0,5 Prozent (Wohnen) bzw. 1,4 Prozent (Gewerbe) weiterhin gering ausfielen.
Unternehmensstrategie und Ausblick
Die Digitalisierung wurde 2025 als elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie weiterentwickelt. Eine neue Digitalstrategie zielt darauf ab, Prozesse, Daten und Services stärker zu vernetzen und die Effizienz der internen Abläufe sowie die Qualität der Serviceangebote zu optimieren. Dies soll eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Unternehmensorganisation ermöglichen. Im April 2026 wurde zudem das Rating von „A“ mit stabilem Ausblick bestätigt, was die wirtschaftliche Stabilität und die strategische Ausrichtung des Unternehmens würdigt.




