Sweco erhält Zuschlag für die Planung des Gesundheitscampus Ostalb in Essingen
In Essingen wird ein hochmoderner Gesundheitscampus realisiert, dessen Herzstück ein neues Klinikum mit 650 Planbetten und -plätzen bildet, um die medizinische Versorgung im Ostalbkreis zukunftsorientiert zu stärken.

Der Eigenbetrieb Immobilien Kliniken Ostalb hat Sweco GmbH mit der Leistungsstufe 1 für die Objektplanung der Gebäude und Innenräume eines neuen Klinikstandortes in Essingen beauftragt. Diesem Auftrag ging ein europaweites Vergabeverfahren voraus. Das Vorhaben zielt darauf ab, die medizinische und pflegerische Versorgung im Ostalbkreis zu festigen und auf künftige Anforderungen auszurichten. Das entstehende Klinikum ist als zentraler Baustein eines erweiterten Gesundheitscampus konzipiert, das bestehende medizinische Expertise bündeln und weiterentwickeln soll.
Das Hauptgebäude des Klinikums wird voraussichtlich eine Nutzfläche von rund 49.000 m² umfassen. Es integriert wesentliche medizinische Fachbereiche wie Notfall- und Intensivmedizin, ein Mutter-Kind-Zentrum sowie die zentrale Diagnostik. Zur technischen und notfallmedizinischen Infrastruktur sind ein Hubschrauberlandeplatz sowie eine Energiezentrale vorgesehen.
Zukunftskonzept 2035 der Kliniken Ostalb
Der Neubau ist integraler Bestandteil des Zukunftskonzepts 2035 der Kliniken Ostalb. Dieses umfasst die Entwicklung eines umfassenden Gesundheitscampus, der über das Klinikum hinausgehende Funktionen integriert. Das Gesamtkonzept sichert eine hochwertige und langfristige Versorgungsstruktur für die Ostalb-Region. Der Baubeginn für das Projekt ist für das Jahr 2028 geplant, mit einer vorgesehenen baulichen Fertigstellung des Klinikneubaus bis Ende 2032.
- —Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
- —Krankenpflegeschule
- —Wohnen für Personal
- —Rettungswache
- —Kindertagesstätte (Kita)
- —Parkhaus
BIM-gestützte Planung mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Die Planung des Gesundheitscampus erfolgt unter Anwendung von Building Information Modeling (BIM). Diese Methode ermöglicht eine frühe Koordination aller beteiligten Fachdisziplinen und die Integration medizinischer Abläufe, der technischen Gebäudeausrüstung sowie des Betriebs in einem digitalen Modell. Ein zentraler Aspekt der Planung ist die Nachhaltigkeit, die sich in einer hohen Energieeffizienz und einem ressourcenschonenden Umgang über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes manifestiert. Dies beinhaltet die Materialauswahl, die Energieerzeugung, Abfallkonzepte sowie den Betrieb und die Instandhaltung.
Ein modularer Planungsansatz gewährleistet eine flexible Flächenumnutzung innerhalb des Gebäudes sowie die Möglichkeit baulicher Erweiterungen. Damit kann das neue Klinikum auf zukünftige medizinische und organisatorische Entwicklungen adäquat reagieren. Patrick Hedwig, Bereichsleiter Architektur bei Sweco, betonte, dass durch den Einsatz von BIM und modularen Konzepten eine Grundlage für effiziente Abläufe, gute Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende und eine hohe Aufenthaltsqualität für Patientinnen und Patienten geschaffen wird.
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