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Marktanalyse··2 min

DAVE erzielt Objektumsatz von rund 670 Millionen Euro im Jahr 2025

Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE) hat 2025 einen Objektumsatz von rund 670 Millionen Euro erzielt und seine starke Marktposition bestätigt.

DAVE erzielt Objektumsatz von rund 670 Millionen Euro im Jahr 2025

Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Objektumsatz von rund 670 Millionen Euro – deutlich über einer halben Milliarde Euro – unterstreicht das bundesweit agierende Netzwerk seine Marktposition und die Leistungsfähigkeit seiner Partnerunternehmen. René Husfeldt, Geschäftsführer von DAVE, betont, dass dieses Ergebnis und die hohe Zufriedenheit im Partnernetzwerk den funktionierenden Ansatz belegen, sowohl in A-Standorten als auch in B- und C-Lagen.

Bedeutung von B- und C-Lagen und Kooperationen

Ein wesentlicher Teil des Umsatzes entfiel auf Investitionen außerhalb der Top-7-Städte. Dies verdeutlicht, dass funktionierende Märkte nicht nur auf klassische Metropolen beschränkt sind. Der DAVE-Partner Arcadis, führender Anbieter von Beratungs-, Projektmanagement- und Ingenieurleistungen, bestätigt diese Entwicklung. Thomas Portmann, Leiter Transactional Services bei Arcadis, erläutert, dass Investments in sekundären Lagen an Bedeutung gewinnen, basierend auf technischen Portfolioanalysen. DAVE kooperiert mit Arcadis im Bereich Immobilientransaktionen und Lebenszyklusplanung, um das Gemeinschaftsgeschäft weiter auszubauen.

Ein Wachstumstreiber ist die enge Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. DAVE-Partner Daniel Trifatterer hebt das dynamische grenzüberschreitende Geschäft hervor. Aus österreichischer Sicht profitieren deutsche Kunden von der Kooperation, während deutsche Investoren zunehmend Interesse am österreichischen Markt, insbesondere an Wien, zeigen. DAVE setzt auf die Stärke seines regional verankerten Netzwerks, das lokale Expertise mit bundesweiter und österreichischer Reichweite verbindet.

Positionierung und Ausblick

DAVE bleibt auf Branchenveranstaltungen präsent und wird auf der Expo Real mit einem eigenen Stand vertreten sein, um Marktaktivitäten und neue Kooperationsansätze vorzustellen. Im politischen Kontext positioniert sich DAVE klar zur wohnungspolitischen Diskussion. Angesichts Vorschlägen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zur Gründung einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft plädiert das Netzwerk für marktwirtschaftliche Lösungen.

  • Sven Keussen sieht staatliche Ansätze kritisch und fordert marktwirtschaftliche Lösungen.
  • Wieland Münch schlägt vor, die bestehende Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) oder kommunale Wohnungsbaugesellschaften zu nutzen.
  • Corvin Tolle betont die Notwendigkeit, private Investitionen zu erleichtern, regulatorische Hürden zu senken und Baukosten zu reduzieren.

Mit starkem Umsatzwachstum und klarem Kundennutzen durch überregionale Zusammenarbeit mit Investoren aus Deutschland und Österreich sieht sich DAVE für kommende Jahre aufgestellt. Das Netzwerk strebt eine weitere Ausbau seiner Position an: regional, national und grenzüberschreitend.

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