Die Bouwfonds Immobilienentwicklung (BPD) hat am Freitag, dem 14. August 2026, gemeinsam mit Vertretern der Stadt Willich, darunter Bürgermeister Christian Pakusch, den offiziellen Beginn der Erschließungsarbeiten für das Wohnquartier „Katharinenhöfe“ gefeiert. Dieses Vorhaben, das auf dem ehemaligen Areal des Katharinen-Hospitals an der Bahnstraße entsteht, markiert einen signifikanten Schritt in der städtebaulichen Entwicklung von Alt-Willich. Die Konzeption sieht die Schaffung neuen Wohnraums in zentraler Lage vor, ergänzt durch die Integration von Grünflächen und einer direkten Anbindung an die städtische Infrastruktur.
Im Rahmen des ersten Bauabschnitts realisiert BPD vier Mehrfamilienhäuser, die insgesamt 48 Eigentumswohnungen umfassen werden. Diese Wohneinheiten, deren Größen von 56 bis 123 Quadratmetern variieren, sind als Zwei- bis Vierzimmerwohnungen konzipiert. Jede Wohnung wird über einen Balkon, eine Loggia, eine Terrasse oder einen privaten Garten verfügen. Die Ausstattung umfasst Fußbodenheizung, Echtholzparkett, elektrische Rollläden sowie bodengleich geflieste Duschen, was den gehobenen Standard des Projekts unterstreicht.
Quartiersentwicklung und Mobilitätskonzept
Das Gesamtprojekt „Katharinenhöfe“ sieht in drei Bauabschnitten die Realisierung von insgesamt 72 Eigentumswohnungen vor. Diese Einheiten gruppieren sich um einen zentralen Quartiersplatz, der eine Verbindung zum angrenzenden Konrad-Adenauer-Park herstellt. Bürgermeister Christian Pakusch betonte, dass die „Katharinenhöfe“ einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung von Alt-Willich darstellen. Er hob hervor, dass auf einem geschichtsträchtigen Areal neuer Wohnraum in zentraler Lage entsteht, der mit Grünflächen und kurzen Wegen in die Stadt sowie zum Park verbunden ist. Der erfolgte Spatenstich symbolisiere den Übergang von der Planungs- in die Umsetzungsphase und damit einen wesentlichen Schritt für die Entwicklung dieses Standorts. Das ehemalige Krankenhausareal wird somit zu einem grünen, gemischt genutzten Quartier weiterentwickelt.
Alle entstehenden Eigentumswohnungen entsprechen dem Effizienzhausstandard 55. Das Mobilitätskonzept des Quartiers ist auf eine weitgehend autofreie Gestaltung des Inneren ausgerichtet. Die Pkw-Stellplätze der zukünftigen Bewohner werden ausschließlich in Tiefgaragen untergebracht. Ergänzend dazu sind rund 370 Fahrradstellplätze sowie umfassende Vorkehrungen für Elektromobilität vorgesehen: Alle Pkw-Stellplätze können für die Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge vorbereitet werden. Die zentrale Lage des Quartiers ermöglicht kurze Wege zu Nahversorgungseinrichtungen, öffentlichen Institutionen und dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Aufenthaltsqualität und Begegnungsflächen
Melanie Sauerbier, Leiterin der Region West bei BPD, führte aus, dass mit den „Katharinenhöfen“ ein Wohnquartier entwickelt wird, das eine zentrale Lage mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet. Die Nähe zur Innenstadt, der direkte Zugang zum Konrad-Adenauer-Park sowie die Schaffung neuer Grün- und Freiflächen sollen ein attraktives Wohnumfeld für unterschiedliche Lebenssituationen schaffen. Sie bemerkte, dass mit dem Beginn der Erschließungsarbeiten das Quartier nun Gestalt annimmt.
Thomas Trendelkamp, Leiter Projektentwicklung Region West bei BPD, ergänzte, dass bei der Planung der „Katharinenhöfe“ die Entwicklung des Areals zu einem lebendigen Quartier im Vordergrund stand. Die Anordnung der Gebäude um den künftigen Quartiersplatz ist darauf ausgelegt, Raum für Begegnung und nachbarschaftlichen Austausch zu schaffen. In Kombination mit dem weitgehend autofreien Quartiersinneren entsteht auf diese Weise ein attraktives Wohnumfeld.














