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Projektentwicklung··2 min

Innovationsforum sucht Lösungen für serielle Sanierung und Aufstockung

Im Rahmen der Innovations-Offensive 2026 findet am 18. Juni bei VELUX in Hamburg ein Innovationsforum statt, das praxiserprobte Innovationen für serielle Sanierungsprozesse und Aufstockungen sucht.

Innovationsforum sucht Lösungen für serielle Sanierung und Aufstockung

Am 18. Juni wird bei VELUX in Hamburg das zweite Innovations-Forum der bundesweiten Innovations-Offensive 2026 ausgerichtet. Die Veranstaltung zielt darauf ab, innovative Ansätze und Lösungen, insbesondere aus den Bereichen der seriellen Sanierung, Aufstockung, Energieeffizienz und digitaler Prozesse, effizient in reale Bauprojekte zu integrieren. Unternehmen mit bereits praxiserprobten Innovationen sind aufgerufen, sich bis zum 15. Mai zu bewerben.

Veranstaltet wird das Forum von Neues Bauen – 80 Sekunden und dem dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren / Energiesprong DE. Die Initiative richtet sich explizit an Unternehmen, die konkreten Zugang zu Bauprojekten suchen, um ihre erprobten Lösungen anzuwenden, anstatt lediglich Konzepte zu präsentieren. Den teilnehmenden Unternehmen wird Zugang zu einem kuratierten Netzwerk von Wohnungsunternehmen, Bauträgern, Kommunen und Finanzierungspartnern ermöglicht, mit dem Ziel, konkrete Projektzusagen direkt im Anschluss an die Veranstaltung zu erzielen.

Fokussierte Kriterien und Handlungsfelder

Ein unabhängiger Innovations-Beirat wird die Auswahl der Bewerbungen vornehmen. Die Kriterien hierfür sind konsequent auf die praktische Wirkung und Umsetzbarkeit ausgerichtet. Ein zentrales Kriterium ist die Skalierbarkeit und der serielle Ansatz der Lösungen. Es wird betont, dass Innovationen, die keine breite Anwendung finden können, über den Status von Pilotprojekten nicht hinausgehen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist der NetZero- und Transformationsbeitrag, also der konkrete Beitrag einer Innovation zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Wirtschaftlichkeit und Kostensicherheit werden nicht als Randbedingungen, sondern als Grundvoraussetzungen für die Marktakzeptanz betrachtet.

  • Serielle Sanierung und Aufstockung
  • Gebäudetechnik und Energieeffizienz
  • Digitale Planungs- und Genehmigungstools
  • Neue Finanzierungs- und Projektierungsmodelle

Die Bewerber sollten zudem einen konkreten Projektbezug nachweisen können. Die Anwendbarkeit der Lösungen im bestehenden Baurecht sowie deren generelle Praktikabilität und Umsetzungsfähigkeit sind ebenfalls maßgebliche Kriterien. Dies unterstreicht den Fokus auf sofort einsetzbare und genehmigungsfähige Innovationen. Melanie Kehr, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, betonte in diesem Kontext die Bedeutung solcher Foren als strategischen Raum für die Bauwende, da sie den Austausch, die Vorstellung neuer Technologien und die Bildung strategischer Partnerschaften ermöglichen.

Strukturelle Herausforderungen und Lösungsansatz

Die Innovations-Offensive reagiert auf die Diskrepanz zwischen verfügbaren technologischen Lösungen und deren tatsächlicher Anwendung im Bausektor. Es wird darauf hingewiesen, dass etwa zwei Drittel aller deutschen Wohngebäude die für eine klimaneutrale Zukunft notwendigen Energieeffizienzklassen derzeit nicht erfüllen. Die bundesweite Sanierungsquote liegt bei unter einem Prozent. Diese Herausforderung wird nicht primär als ein Problem fehlender technischer Lösungen interpretiert, sondern als ein strukturelles Defizit in der Überführung dieser Lösungen in reale Projekte. Das Innovationsforum versteht sich daher nicht als weiteres Diskussionsformat, sondern als ein Prozess, der darauf ausgelegt ist, konkrete Lösungen in Bauprojekte zu integrieren und somit einen Beitrag zur dringend notwendigen Sanierungswende zu leisten. Die Teilnahme am Forum ist kostenfrei.

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