Auf dem iCampus im Münchner Werksviertel starten die Rohbauarbeiten für den Gebäudekomplex i10. Die Abbrucharbeiten auf dem rund 4.600 Quadratmeter großen Baugrundstück sind bereits abgeschlossen. Dieser Bauabschnitt, entwickelt von der R&S Immobilienmanagement GmbH, bildet den östlichen Abschluss des iCampus an der Ecke Ampfingstraße/Grafinger Straße und trägt zur finalen Entwicklung des Areals bei.
Die Baugenehmigung für das Gesamtprojekt i10 wurde kürzlich erteilt, was eine zügige Fortsetzung der Bauarbeiten ermöglichte. Nach der geplanten Fertigstellung im Jahr 2028 wird der iCampus eine Gesamtgeschossfläche von über 120.000 Quadratmetern umfassen und seine Position als maßgebliches Work-Life-Quartier in München festigen. Die Entwicklung des i10 stellt eine bedeutende Ergänzung der Infrastruktur und Nutzungsvielfalt des Quartiers dar.
Nutzungskonzept und Architektur des i10
Das Nutzungskonzept des i10 umfasst einen Hotelbaukörper und einen separaten Büropavillon, der rund 2.800 Quadratmeter Mietfläche bereitstellt. Das architektonische Konzept stammt von den Büros Beer Bembé Dellinger und HENN Architekten, die einen Fassadenwettbewerb für das Projekt gewonnen haben. Die Gestaltung des Ensembles ist darauf ausgelegt, die Industriearchitektur des Werksviertels durch Materialität und Farbgebung aufzugreifen und fortzuführen. Der U-förmige Hotelbaukörper und der freistehende Büropavillon bilden ein Entrée für den iCampus und integrieren sich in die vorhandene architektonische Handschrift des Quartiers.
Die NUMA Group plant, in dem neuen Komplex rund 126 Zimmer zu etablieren. Dies erweitert das Angebot an zeitgemäßen Übernachtungsmöglichkeiten im Werksviertel. Zusätzlich hat sich Premier Inn, eine Hotelkette, weitere Flächen gesichert, um rund 190 Zimmer auf dem iCampus zu eröffnen. Diese Ergänzungen tragen zur Stärkung des Beherbergungsangebots innerhalb des Quartiers bei.
Bedeutung für das Werksviertel
Mit dem i10 werden die letzten Neubauflächen auf dem iCampus realisiert. Tom Stehmann, Projektleiter bei R&S Immobilienmanagement GmbH, äußerte, der iCampus im Werksviertel sei eine Erfolgsgeschichte, von der nationale und internationale Unternehmen aus Zukunftsbranchen ihre Geschäfte steuerten. Er beschrieb das Quartier als einen Kosmos unternehmerischer Vielfalt und Kreativität. Die Realisierung des i10 und des separaten Pavillons schließt die Entwicklungsphase des iCampus ab und bringt die finalen Neubauflächen in diesem Areal auf den Markt.
Die Integration eines Mischnutzungskonzepts, das Büroflächen mit Hotelangeboten kombiniert, entspricht den Anforderungen eines modernen Stadtquartiers. Die fortgesetzte Entwicklung durch die R&S Immobilienmanagement GmbH unterstreicht die Attraktivität des Standortes Werksviertel für Unternehmen und Besucher gleichermaßen und trägt zur weiteren Konsolidierung des Quartiers als bedeutender Wirtschafts- und Lebensraum in München bei.




