Mit der kürzlich erfolgten Grundsteinlegung hat das Bauvorhaben Riverside Labs Berlin-Mitte einen bedeutenden Entwicklungsstand erreicht. Das Life-Science-Immobilienprojekt, welches durch iQ spaces in Partnerschaft mit UBS Asset Management realisiert wird, entsteht im Health Innovation Quarter Berlin-Mitte. Dieses Areal ist als wichtiger deutscher Innovationsstandort für Life Sciences und die Gesundheitswirtschaft ausgewiesen.
Das geplante zehnstöckige Gebäude wird eine Bruttogeschossfläche von rund 20.000 Quadratmetern umfassen. Für das Projekt ist ein Investitionsvolumen von etwa 200 Millionen Euro veranschlagt. Die Fertigstellung der Riverside Labs ist für Anfang 2028 vorgesehen. Die Projektentwicklung zielt darauf ab, neue Standards für Forschungs- und Laborimmobilien im Bundesgebiet zu etablieren.
Struktur und Mieterbelegung
Eine substanzielle Fläche von rund 15.500 Quadratmetern, entsprechend etwa 80 Prozent der Gesamtfläche, wurde bereits langfristig vermietet. Zu den Mietern gehört das Bayer Co.Lab, ein Inkubator speziell für Biopharma-Start-ups. Weiterhin wird das Berlin Center for Gene and Cell Therapies Flächen belegen. Diese Institution ist eine Kooperation der Bayer AG, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH). Im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine GMP-zertifizierte Produktionsstätte für Gen- und Zelltherapien als integraler Bestandteil des Berlin Centers vorgesehen. Für weitere Mietinteressenten aus den Bereichen Biotechnologie, Pharmaforschung und Medizintechnologie stehen im achten und neunten Obergeschoss noch etwa 4.300 Quadratmeter zur Verfügung.
Das Riverside Labs ist strategisch im Health Innovation Quarter Berlin-Mitte situiert, einem zusammenhängenden Bereich, der sich vom Campus Charité Mitte über den Bayer-Standort bis zum Campus Virchow-Klinikum erstreckt. Das Land Berlin hat dieses Quartier im März 2026 offiziell als zwölften Zukunftsort der Hauptstadt ausgezeichnet und damit in das Netzwerk der innovativsten Wissenschafts- und Technologiestandorte Berlins integriert. Das Quartier ist durch mehr als 25.000 Beschäftigte sowie führende Akteure aus Wissenschaft, Forschung und Industrie charakterisiert und stellt ein hochgradig innovatives Ökosystem mit internationaler Ausstrahlung dar.
Der architektonische Entwurf des Gebäudes stammt von dem international renommierten Architekturbüro HENN, dessen Expertise in der Planung anspruchsvoller Forschungs-, Innovations- und Unternehmensstandorte liegt. Gemäß Marcus Fißan von HENN wurde eine hochflexible Life-Science-Immobilie konzipiert, die Forschung, Produktion und Kollaboration räumlich verknüpft und zugleich einen identitätsstiftenden Ort im Wissenschaftscluster Berlins bildet. Vincent Wege, Managing Director von iQ spaces, hob hervor, dass die hohe Vorvermietungsquote den Bedarf an spezialisierten Flächen in etablierten Life-Science-Clustern bestätigt.
An der Grundsteinlegung nahmen Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik teil, darunter der Regierende Bürgermeister von Berlin, die Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Auch Vertreter des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt waren anwesend. Die Zeremonie endete mit der symbolischen Einbringung einer Zeitkapsel. Die Projektsteuerung wird von der Berliner SMV-Gruppe übernommen. Die rechtliche Beratung erfolgt durch Greenberg Traurig und DLA Piper. Die Hamburger Sparkasse agiert als Finanzierungspartner für das Vorhaben.




