Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke erweitert ihre europäische Präsenz durch die Eröffnung eines neuen Standorts in Frankfurt am Main. Ab dem 1. September 2024 wird die Kanzlei mit einem Büro in der Bockenheimer Landstraße 39 vertreten sein. Diese strategische Entscheidung reagiert auf eine wachsende Mandantennachfrage nach spezialisierter Beratung in den Bereichen Private Capital und Finanzierungstransaktionen, die über Europa hinaus auch das Vereinigte Königreich, die USA und Asien umfassen.
Frankfurt am Main wurde als Standort gewählt, da die Stadt als ein führendes europäisches Zentrum für Banking, Finance und Technologie gilt. Mit der Europäischen Zentralbank und weiteren bedeutenden Aufsichtsbehörden ist Frankfurt ein zentraler Knotenpunkt im europäischen Private-Capital-Ökosystem. Die neue Niederlassung soll die Fähigkeit von Osborne Clarke verbessern, Mandanten umfassend zu begleiten — von der Fondsstrukturierung über Akquisitionen und Finanzierungen bis hin zu M&A-Transaktionen und komplexen Transformations- und Reorganisationsprozessen. Die Eröffnung fällt mit dem 25-jährigen Jubiläum von Osborne Clarke in Deutschland zusammen.
Fokussierung auf Transaktionskompetenz
Das Frankfurter Büro wird mit Partner Johannes Goossens eröffnet, der am 1. September 2024 zu Osborne Clarke wechselt. Herr Goossens kommt von White & Case, wo er als Local Partner in der globalen Private-Equity- und M&A-Praxis tätig war. Seine Expertise liegt in komplexen Private Equity- und M&A-Transaktionen, insbesondere im Technologie- und Finanzsektor sowie bei grenzüberschreitenden Sachverhalten. Die Kanzlei beabsichtigt, mit dem neuen Standort eine integrative Plattform für grenzüberschreitende Mandate zu schaffen.
Nicolas Gabrysch, Managing Partner von Osborne Clarke Deutschland, äußerte sich zur strategischen Bedeutung des neuen Büros, indem er die Konvergenz von Kapital, Technologie, Regulierung und Industrie in Frankfurt betonte. Er führte aus, dass die Eröffnung des neuen Standortes dem Wunsch vieler Mandanten entgegenkommt, sie noch besser bei strategischen Transaktionen, Finanzierungsprozessen und komplexen Transformationsprojekten zu unterstützen. Johannes Goossens betonte, dass der Schritt nach Frankfurt die Möglichkeit biete, Mandanten, die grenzüberschreitend agieren, mit einem integrierten Team und konsistenter Beratungsqualität echten Mehrwert zu bieten.
Phasenweiser Aufbau und langfristige Ziele
Der Aufbau des Frankfurter Standorts ist in mehreren Phasen geplant. In einem ersten Schritt wird ein fokussiertes Team von bis zu 20 Anwältinnen und Anwälten etabliert. Dieses Team wird durch die regelmäßige Präsenz weiterer Partner aus dem bestehenden deutschen Netzwerk ergänzt. Langfristig ist ein signifikanter Ausbau der Präsenz vorgesehen, um die Beratungsleistungen in diesem wichtigen Finanzzentrum weiter zu vertiefen. Diese Entwicklung unterstreicht die Bestrebungen von Osborne Clarke, ihre Position in einem der dynamischsten Märkte Europas zu festigen und auszubauen.













