HeyLager, ein deutscher Anbieter von hybriden Drive-up-Self-Storage-Lösungen, hat mit Mitiska REIM, einem Investor spezialisiert auf europäische Fachmarktzentren und Convenience-Immobilien, ein strategisches Joint Venture abgeschlossen. Norton Rose Fulbright beriet HeyLager in rechtlichen Fragen bei dieser Transaktion. Das Joint Venture zielt darauf ab, die HeyLager-Plattform in Deutschland über den MEREP 3 Fonds zu skalieren.
Im Rahmen dieser Partnerschaft ist die Entwicklung von 15 bis 20 neuen Standorten in Deutschland innerhalb der nächsten zwei Jahre vorgesehen. Langfristig ist eine Expansion auf insgesamt 50 Anlagen geplant. Die strategische Zusammenarbeit bündelt das Immobilien-Investment-Know-how von Mitiska REIM mit der operativen Expertise und der digitalen Plattform von HeyLager.
Hintergrund und Geschäftsmodell von HeyLager
HeyLager wurde im Jahr 2023 als Joint Venture gegründet. Zu den Gründern gehören die Kriton Immobilien GmbH, eine Gruppe von Family Offices sowie das Management-Team. Das Unternehmen hat seinen Sitz in München und Pöcking und konzentriert sich auf die Entwicklung und den Betrieb von hybriden Drive-up-Self-Storage-Anlagen. Diese Anlagen sind konzipiert, um verschiedene Anforderungen an Lagerflächen zu erfüllen.
Das Konzept von HeyLager kombiniert gut erreichbare, befahrbare Lagereinheiten und Garagen mit begehbaren Indoor-Einheiten. Ergänzt werden diese durch sogenannte Business Units, welche eine Verbindung aus Drive-up-Lager und Büroflächen darstellen. Derzeit betreibt HeyLager sechs Standorte in Deutschland, zwei weitere befinden sich im Bau, und drei zusätzliche Anlagen sind in der Planungsphase. Der gesamte Prozess, von der Buchung bis zum Einzug, ist digitalisiert und ermöglicht einen durchgehenden sicheren Zugang zu den Einheiten.
Transaktionsberatung und Marktbedeutung
Norton Rose Fulbright beriet HeyLager rechtlich. Die Lead-Partnerin, Dr. Maren Stölting aus dem Bereich Immobilienrecht in München, betonte, dass das Joint Venture das wachsende Interesse von Investoren an innovativen Storage-Konzepten im deutschen Markt verdeutlicht. Sie hob hervor, dass die Kooperation eines europaweit agierenden Investors mit einem spezialisierten Betreiber und einer skalierbaren digitalen Plattform eine solide Basis für die geplante Expansion darstelle.
Mitiska REIM wurde bei dieser Transaktion von Dentons (rechtliche Beratung), PwC (Steuer- und Strukturierungsberatung) und Savills (kommerzielle Beratung) unterstützt. Diese Zusammenarbeit unterstreicht die Komplexität und den strategischen Charakter der Transaktion sowie das Vertrauen der beteiligten Parteien in das Wachstumspotenzial des Self-Storage-Sektors in Deutschland.




