Die „VdW Bayern Stiftung – Sozial orientiertes Wohnen für Menschen in Bayern“ ist seit dem 29. Juli 2026 als rechtsfähig anerkannt. Die Regierung von Oberbayern bestätigte an diesem Datum die Stiftung und setzte zugleich die Stiftungssatzung in Kraft. Mit dieser formalen Anerkennung ist die Stiftung befugt, ihre operative Tätigkeit aufzunehmen. Die primäre Zielsetzung der Stiftung liegt in der Unterstützung von Personen in prekären Lebensumständen sowie der Förderung sozialer Initiativen im Wohnumfeld der Mitgliedsunternehmen des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern).
Der Gründung dieser Stiftung war ein Beschluss des Verbandstages des VdW Bayern am 7. Mai 2026 vorausgegangen. Die nun erfolgte staatliche Anerkennung stellt den Abschluss der notwendigen administrativen Schritte dar. Verbandsdirektor Hans Maier kommentierte, die Anerkennung durch die Regierung von Oberbayern sei ein signifikanter Fortschritt. Er betonte, dass die Stiftung nun ihre Kernaufgabe, nämlich die unbürokratische Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen und die nachhaltige Stärkung des sozialen Engagements der bayerischen Wohnungswirtschaft, erfüllen könne.
Förderzwecke und Kapitalausstattung
Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Ihr Fokus liegt auf Individuen im direkten Wohnumfeld der annähernd 500 Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern. Das Förderportfolio umfasst Projekte zur sozialen Inklusion, Initiativen für inklusives und selbstbestimmtes Wohnen sowie Unterstützungsmaßnahmen für Personen nach Schicksalsschlägen oder in besonderen Lebenslagen. Zusätzlich werden Vorhaben zur Stärkung der Nachbarschaftsbeziehungen und des gesellschaftlichen Zusammenhalts gefördert.
Die Kapitalbasis der Stiftung bildet ein Grundstockvermögen von einer Million Euro. Dieses Kapital ist auf Dauer angelegt und bleibt erhalten. Für die Umsetzung der Förderprojekte stehen die Erträge aus diesem Stiftungsvermögen sowie zusätzliche Spenden und Zustiftungen zur Verfügung. Verbandsdirektor Andreas Pritschet unterstrich den kooperativen Ansatz der Stiftung und lud zur Beteiligung ein. Das Ziel sei, gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen, Partnern und Förderern soziale Projekte zu realisieren, die direkt den Bewohnern in den Quartieren zugutekämen und somit einen nachhaltigen Mehrwert für die bayerische Wohnungswirtschaft und die Gesellschaft schafften.
Organisatorische Struktur und Praxisbezug
Die Organisationsstruktur der Stiftung ist darauf ausgelegt, eine enge Verbindung zur praktischen Arbeit und zu den regionalen Gegebenheiten zu gewährleisten. Der Stiftungsvorstand setzt sich aus den Verbandsdirektoren des VdW Bayern zusammen. Im Stiftungsrat sind die Vorsitzenden der regionalen Arbeitsgemeinschaften des Verbandes vertreten. Diese Besetzung ermöglicht es, Erfahrungen und spezifische Bedarfe aus allen Regionen Bayerns direkt in die Entscheidungsfindung für Fördermaßnahmen einfließen zu lassen.




