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Projektentwicklung··2 min

Grundsteinlegung für "HEAVEN" Business Quartier in München vollzogen

Die Rock Capital Group hat den Grundstein für das "HEAVEN" Business Quartier in München gelegt, welches die Transformation des ehemaligen Bruckmann-Areals fortsetzt.

Grundsteinlegung für "HEAVEN" Business Quartier in München vollzogen

Die Rock Capital Group hat offiziell den Grundstein für das "HEAVEN" Business Quartier in München gelegt. Dieses Projekt umfasst fünf Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 30.000 Quadratmetern und markiert die nächste Entwicklungsphase des vormaligen Bruckmann-Areals an der Nymphenburger Straße. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 avisiert.

An der Zeremonie nahmen mehrere Persönlichkeiten teil, darunter die dritte Bürgermeisterin von München, Verena Dietl, der bayerische Bauminister Christian Bernreiter, die Münchener Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk, der Referent für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Christian Scharpf, die Architektin Rita Ahlers sowie der Vorstandsvorsitzende der THÜGA, Dr. Constantin H. Alsheimer. Diese Grundsteinlegung erfolgt nach einer fünfmonatigen Phase von Abbrucharbeiten und leitet die Bauphase eines der signifikantesten innerstädtischen Büroprojekte Münchens ein.

Architektur und Nutzungskonzept

Das "HEAVEN" Business Quartier zeichnet sich durch eine Verbindung von revitalisierter historischer Substanz und modernen Neubauten aus. Peter G. Neumann, Gründer und Gesellschafter der Rock Capital Group, betonte, dass die fünf eigenständigen Häuser sich in Architektur, Größe und Charakter unterscheiden werden, vom Natursteinneubau an der Nymphenburger Straße bis zum revitalisierten Loftgebäude mit Ziegelfassade an der Lothstraße. Dieses Konzept zielt darauf ab, flexible und hochwertige Arbeitsflächen zu schaffen, die den gegenwärtigen Anforderungen an moderne Arbeitswelten entsprechen.

Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft, hob hervor, dass München solche Projekte benötigt, um Firmen zu halten und neue anzuziehen. Er betonte, dass "HEAVEN" genau diese Anforderungen bedient: flexible Grundrisse, unterschiedliche Gebäudegrößen und eine zentrale Lage. Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin, unterstrich zudem die Bedeutung der städtebaulichen Vision, welche ein brachliegendes Industrieareal reaktiviert und eine Symbiose zwischen Bestand und Neubau schafft, die sich in das gewachsene Quartier Neuhausen harmonisch einfügt.

Ein wesentlicher Aspekt des Quartiers ist die Reduzierung des Autoverkehrs im Innenbereich durch gebündelte Tiefgaragen. Diese umfassen eine zweigeschossige zur Nymphenburger Straße und eine eingeschossige an der Lothstraße mit rund 170 Stellplätzen, von denen über die Hälfte elektrifizierbar sind. Ergänzt werden diese durch zahlreiche Fahrradabstellplätze mit Duschen und Umkleiden.

Mieter und Nachhaltigkeit

Ein signifikanter Teil der Flächen, rund 16.000 Quadratmeter, ist bereits an die THÜGA vermietet. Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der THÜGA, erläuterte, dass der Umzug unter dem Projektnamen „#We Move“ nicht nur einen Standortwechsel, sondern einen Transformationsprozess für das Unternehmen darstellt, um eine moderne Arbeitswelt mit mehr Austausch, Begegnung und Flexibilität zu gestalten. Diese Flächen umfassen neben der denkmalgeschützten Villa von Architekt Martin Dülfer auch angrenzende Gebäudeteile.

Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin, würdigte das Bauvorhaben als Beispiel dafür, wie mit städtebaulicher Vision, Nachhaltigkeit und zeitgemäßen Arbeitsformen ein lebendiges Stück München entsteht. Christian Bernreiter, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, hob die wegweisende Verbindung von sanierter historischer Bausubstanz und Neubauten hervor, die hochmoderne Arbeitswelten ermöglichen und an denen sich Beschäftigte wohlfühlen und produktiv sein können.

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